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Gewinnen Sie hier einen Einblick in unsere aktuellen Projekte und die unserer Partner zum Schutz der Weltmeere und der darin beheimateten Meereslebewesen.
Madeira, Portugal
Spektakulär auf die Klippen gebaut, bietet dieses Hotel schon beim Frühstück einen atemberaubenden Blick auf den Atlantik. Doch nicht nur die Lage ist besonders: Das Sentido Galomar ist das erste, energieautarke Hotel in der portugiesischen Tourismusindustrie. Das Engagement des Hotels liegt im Betrieb der Unterkunft, in der Stärkung der lokalen Gemeinschaften, im Schutz der natürlichen Ressourcen, Arten und Ökosysteme und der Chancengleichheit sowie der kontinuierlichen Aus- und Weiterbildung aller Mitarbeitenden.
Gemeinsam für Verantwortung und Umwelt – mit Gästen, Mitarbeitenden und Partnern
Das Hotel setzt auf ein starkes Miteinander, wenn es um Umwelt und Gemeinschaft geht: Gäste werden durch Aktionen wie Boden- und Meeresreinigungen zum Weltumwelttag aktiv eingebunden. Mitarbeitende profitieren von regelmässigen Schulungen zu Umweltpraktiken und sozialem Engagement, etwa durch Geschenkaktionen zu Weihnachten. In der Gemeinde unterstützt das Hotel lokale Projekte wie die Wiederherstellung der Levadas und kooperiert mit Schulen. Auch Lieferanten und Produzenten werden einbezogen – mit Fokus auf regionale Partnerschaften, saisonale Produkte, lokale Küche und transparente Herkunft, etwa durch Weinverkostungen, kulinarische Touren und Produktkennzeichnung.
Schutz der Natur – von der Landpflanze bis zur Mönchsrobbe
Das Hotel setzt konsequent auf endemische Pflanzen Madeiras, die wenig Wasser benötigen und ohne Chemikalien gedeihen. In enger Zusammenarbeit mit dem Naturpark Madeira engagiert es sich für den Schutz der bedrohten Mönchsrobbe im Rahmen des Life Madeira Lobo Marinho Projekts. Mit Initiativen wie Unterwasserreinigungen und Mülltrennung trägt das Hotel aktiv zur Erhaltung der lokalen Artenvielfalt bei. Gäste und die lokale Gemeinschaft werden gezielt in Umweltbildungsmassnahmen einbezogen, um das Bewusstsein für den Schutz der Natur zu stärken.
Wasser clever genutzt – für Mensch und Umwelt
Mit vier getrennten Wasserkreisläufen setzt das Hotel auf eine innovative Wasserwirtschaft: sauberes Wasser zum Trinken und Duschen, aufgefangenes Regenwasser für Garten und Strandreinigung, Grauwasser für Toilettenspülungen sowie Salzwasser für Pools und Kühlung. Durch diese intelligente Nutzung wird der Wasserverbrauch deutlich reduziert. Zusätzlich wird Warmwasser mithilfe von Sonnenkollektoren effizient über Aufsatztanks bereitgestellt. Besonders nachhaltig: Der Meerwasserpool spart nicht nur bis zu 86.000 Liter Trinkwasser, sondern auch den Einsatz von Chemikalien.
Meeresschutz direkt vor der Haustür - Garajau Partial Nature Reserve
Direkt vor den Toren des Hotels liegt das Garajau Partial Nature Reserve – das erste Meeresschutzgebiet Portugals, gegründet 1986 zum Schutz der Küstengewässer Madeiras. Heute ist es ein Unterwasserparadies mit Arten wie dem Mero-Zackenbarsch und Atlantischen Mantarochen. Erlaubt sind Amateurtauchen und nicht-motorisierte Wassersportarten. Verboten sind kommerzielles Tauchen, Speerfischen, Netze, das Entnehmen oder Töten von Tieren, das Zerstören von Lebensräumen, Müllablagerungen, laute Aktivitäten sowie motorisierte Fahrzeuge. Das Gebiet steht ganz im Zeichen des respektvollen Naturerlebens und des Erhalts der marinen Biodiversität.
El Qoseir, Rotes Meer, Ägypten
Das Luxushotel im traditionell nubischen Stil liegt im Küstendorf Quseir, direkt am Meer und verfügt über ein eigenes Hausriff. Gemeinsam mit dem hauseigenen Dive Center und einer Meeresbiologin werden die Tauchgänge in der Bucht kontrolliert.
Zertifiziertes Hotel
Dank innovativer Nachhaltigkeitsinitiativen der Hotelteams wurde Mövenpick von Green Globe, der führenden internationalen Zertifizierungsorganisation für nachhaltigen Tourismus ausgezeichnet. Mövenpick gilt heute als die Hotelgruppe mit den meisten Green-Globe-Zertifizierungen weltweit. Zu den Initiativen zählen aktiver Meeresschutz, Wasser- und Energiesparmassnahmen, lokale Bewirtschaftung sowie soziale Verantwortung.
Energie, Wasser und Umwelt
Das Resort ist nach dem Green-Globe-Standard zertifiziert, der Kriterien in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung umfasst. Zur Gartenbewässerung nutzt das Resort eine eigene Entsalzungsanlage. Die Gebäude wurden im traditionellen Baustil der Region errichtet. Ein hoteleigener Garten liefert Gemüse und Kräuter für die Restaurants. Lebensmittelabfälle werden digital erfasst, um deren Menge zu reduzieren.
Kreativer Korallenanbau
Neben dem bestehenden Hausriff wurde gemeinsam mit dem lokalen Tauchzentrum Extra Divers ein künstliches Korallenriff aus recyceltem Stahl errichtet. In die Struktur wurden Korallenfragmente eingesetzt, um die Besiedlung durch Meeresorganismen zu fördern. Tauchaktivitäten in der Bucht werden reguliert, und es finden regelmässige Reinigungsaktionen im Meeresgebiet statt
Soziale Verantwortung
Rund 70 % der Mitarbeitenden stammen aus der unmittelbaren Umgebung des Resorts. Das Resort führt Bildungsprojekte, Freiwilligen- und Charity-Aktivitäten durch. Zudem werden Produkte und Dienstleistungen, soweit verfügbar, lokal bezogen und Arbeitsplätze vor Ort angeboten.
Die Postschiffroute, Norwegen
Seit Kapitän Richard With anno 1893 die «Hurtig Ruten» (schnelle Route) entlang der norwegischen Küste zum ersten Mal befahren hat, sind die legendären Postschiffe nicht mehr aus Norwegen wegzudenken. Noch heute, 130 Jahre später, verkehren die Schiffe der Reedereien Hurtigruten und Havila fast täglich zwischen Bergen und Kirkenes und verbinden damit Süd- und Nordnorwegen miteinander. Die Route erlaubt Reisenden malerische Inseln, spektakuläre Fjorde, kulturelle Städte und charmante Fischerorte zu entdecken.
Hurtigruten und Havila – Tradition, Moderne und starke Partnerschaften
Die Reedereien der Postschiffroute bewahren ein bedeutendes Erbe und entwickeln sich gleichzeitig stetig weiter – mit einem klaren Fokus auf Qualität, Liebe zur Region und unvergesslichen Reiseerlebnissen. Ein zentraler Aspekt dabei ist die Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten und Ausflugsanbieter. Beispielsweise erleben Gäste entlang der Stopps Besuche bei lokalen Bauern und Fischern oder erfahren von Sámi mehr über deren Traditionen. Hurtigruten bringt mit „Norway’s Coastal Kitchen“ zusätzlich die Produkte und Aromen von rund 70 lokalen Farmen, Fischereien und Herstellern in die Küchen ihrer Schiffe und schaffen ein kulinarisches Erlebnis, das die Region authentisch widerspiegeln soll.
Beide Reedereien möchten ihre Gäste dazu anregen, sorgfältig mit Ressourcen umzugehen. Ersetzbares Einwegplastik ist daher an Bord beider Flotten nicht anzufinden. Genauso haben beide Reedereien Foodwaste-Programme initiiert. Hurtigruten bringt mit „Towards Zero Food Waste“ optimierte Portionsgrössen an den Tisch, interpretiert Zutaten neu und wandelt unvermeidbare Reste in Dünger. Havila hingegen setzt auf ein durchdachtes À-la-carte-Konzept anstelle von Buffets – eine Umstellung, die jährlich bis zu 60 Tonnen Lebensmittel auf den vier Schiffen einspart.
Auf dem Pfad der Emissionsreduktion
Ab 2032 müssen alle grösseren Kreuzfahrtschiffe (über 10'000 BRZ) in den norwegischen Fjorden emissionsfrei fahren können. Sowohl Hurtigruten wie auch Havila nehmen sich schon jetzt dieser Herausforderung an und rüsten ihre Flotten entsprechend um. Hurtigruten modernisiert ihre Dieselmotoren-Flotte hin zu Biodiesel-Beimischungen und Batterieantrieb. Durch diese und weitere Massnahmen konnten sie zwischen 2018 und 2025 die durchschnittlichen CO2-Emissionen pro Passagier pro Nacht bereits um 18% verringern. Währenddessen erweitert Havila ihre Flotte mit neuen Schiffen, welche auf einen Mix aus Biogas-kompatiblen LNG-Motoren und Hybridantrieb setzen und somit die CO2-Emissionen um bis zu 35 Prozent reduzieren.
Havila und Hurtigruten präsentieren damit erste temporäre Ansätze und Meilensteine für die Küstenfahrt. Biogas und Biodiesel reichen von ihren CO2-Reduktionen und ihrer Skalierbarkeit leider noch nicht bis 2032 aus, liefern aber erste wichtige Erkenntnisse. Havila hat ihre Schiffe daher so konzipiert, dass diese perspektivisch auf den bisher noch nicht marktfähigen Wasserstoff umgestellt werden können. Hurtigruten arbeitet am ambitionierten Sea-Zero-Projekt: Schiffdesigns, welche durch den Einsatz von Batterien, Windsegeln, Hydrodynamik-Designs und emissionsärmeren Kraftstoffen zu einem nahezu emissionsfreien Antrieb führen sollen.
Lhaviyani-Atoll, Malediven
Jawakara Islands Maldives besteht aus den beiden Inseln Mabin und Dheru im Osten des Lhaviyani-Atolls, die durch einen Steg miteinander verbunden sind. Das Resort bietet Unterkünfte in naturnaher Umgebung mit grosszügig gestalteten Villen und hoher Privatsphäre sowie klassischer maledivischer Gastfreundschaft. . Neben Stränden und Lagunen bietet die Anlage zahlreiche Sport- und Ausflugsmöglichkeiten für aktive Gäste. Neben puderzuckerfeinen Stränden und Lagunen bietet die Anlage zahlreiche Sport- und Ausflugsmöglichkeiten für aktive Gäste. Im 2-Insel-Resort werden verschiedene Massnahmen umgesetzt, die auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der lokalen Umwelt und Ressourcen abzielen
Hilfe für verletzte Meeresschildkröten
In Zusammenarbeit mit dem Olive Ridley Project hat Jawakara das erste spezialisierte Institut für Meeresschildkrötengesundheit auf den Malediven geschaffen. Die Einrichtung dient der Rettung, medizinischen Versorgung und Rehabilitation verletzter Meeresschildkröten und kombiniert tiermedizinische Versorgung mit Forschung und Bildungsprogrammen. Ergänzt wird sie durch ein Rehabilitations- und Lehrzentrum, das zum Schutz von Meeresschildkröten beiträgt und das Verständnis für ihre Lebensräume fördert
Forschung und Meeresschutz auf Jawakara Islands
Jawakara Islands engagiert sich aktiv für den Schutz der einzigartigen Atoll-Ökosysteme der Malediven. Mit dem hauseigenen Jawakara Atoll Research Center fördert das Resort wissenschaftliche Forschung zu Biodiversität, Korallenriffen und den Auswirkungen des Klimawandels. Zudem bringt die auf Jawakara ausgerichtete Atoll-Konferenz internationale Experten, Wissenschaftler und lokale Akteure zusammen, um gemeinsam Lösungen für den Schutz der Atolle und die Stärkung ihrer ökologischen Widerstandsfähigkeit zu entwickeln. Die Eröffnung einer modernen marinen Forschungseinrichtung unterstreicht dieses langfristige Engagement für Meeres- und Naturschutz.
Fortschrittliches Energiekonzept auf Jawakara Islands
Die Jawakara Islands setzen verschiedene Massnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz um. Auf dem gesamten Gelände wurde energieeffiziente LED-Beleuchtung installiert, um den Stromverbrauch zu reduzieren. Intelligente Klimatisierungssysteme passen Kühlung und Heizung bedarfsabhängig an die Nutzung der Räume sowie an die äusseren klimatischen Bedingungen an und tragen so zu einem optimierten Energieeinsatz bei.
Eine installierte Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 1,5 Megawatt nutzt die hohe Sonneneinstrahlung der Region zur Erzeugung von erneuerbarer Energie. Darüber hinaus kommen energieeffiziente Waschmaschinen mit Inverter-Technologie zum Einsatz, die den Ressourcenverbrauch im Betrieb reduzieren. In der Wäscherei werden zudem Reinigungsmittel verwendet, die für den professionellen Einsatz in Hotels vorgesehen und entsprechend ausgewiesen sind.
Effizientes Wassermanagement
Die Jawakara-Inseln setzen verschiedene Massnahmen zur Wassereffizienz um. Auf dem gesamten Gelände wurden wassersparende Armaturen installiert, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Regenwassersammelsysteme erfassen Niederschlagswasser, das anschliessend für Bewässerung und andere nicht trinkbare Anwendungen genutzt wird. Effiziente Bewässerungssysteme unterstützen eine bedarfsgerechte Wasserverteilung. Eine Entsalzungsanlage trägt zur lokalen Trinkwasserversorgung bei, indem sie Meerwasser aufbereitet.
Sabah, Malaysia
Sabah im Norden Borneos ist bekannt für seine vielfältige Tierwelt sowie für Tauch- und Schnorchelgebiete rund um die vorgelagerten Inseln.
Engagement im Meeresschutzgebiet
Das Bungaraya Island Resort liegt auf der Insel Gaya innerhalb des Tunku Abdul Rahman Marine Parks. Teile der Insel sowie die umliegenden Meeresgebiete stehen unter Schutz. Das Resort setzt nach eigenen Angaben verschiedene Massnahmen zur Reduktion seines ökologischen Fussabdrucks um, darunter Energiesparmassnahmen, Abfallreduktion und einen bewussten Umgang mit Wasserressourcen. Zudem ist das Resort mit der Travelife Gold Certification sowie der Beyond Green-Zertifizierung ausgezeichnet.
Lokale Zusammenarbeit und Umweltbildung
Nach Angaben des Resorts werden nach Möglichkeit lokale Produzenten berücksichtigt. Gemeinsam mit dem Marine Ecology Research Centre (MERC) unterstützt das Resort Schulungs- und Freiwilligenprogramme zu den Themen Meeres- und Riffschutz für Studierende und lokale Gemeinschaften.
Galapagos, Ecuador
Die Monique Premium Yacht ist das neuste Juwel der Golden Galapagos Flotte, ein luxuriöser Katamaran, der ab März 2026 die faszinierende Inselwelt der Galapagos erkundet. Die Schifffahrt ermöglicht den Besuchern, endemische Arten aus nächster Nähe zu erleben und vulkanische Landschaften zu entdecken, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Die Muttergesellschaft von Golden Galapagos (Golden Experiences & Travel) ist B-Corp zertifiziert, was hohe Standards in den Bereichen Umwelt, soziale Verantwortung und Unternehmensführung voraussetzt.
Kleine Gruppengrössen für ein intensiveres Naturerlebnis
Mit lediglich 16 Gästen gehört die Monique zu den kleineren Luxusyachten der Galapagos. Kleine Gruppen ermöglichen ein persönlicheres Naturerlebnis und können dazu beitragen, Besucherströme an den besuchten Standorten besser zu steuern.
Energieeffiziente Ausstattung an Bord
Die Monique ist mit 20 Solarpanels sowie Lithium-Batteriesystemen ausgestattet. Dadurch kann ein Teil des Energiebedarfs an Bord durch erneuerbare Energie gedeckt werden und die Laufzeiten der Generatoren werden reduziert. Zur Verringerung des Treibstoffverbrauchs ist die Monique mit Hybrid-Antriebssystemen ausgestattet. Ziel dieser Technologien ist es, den Treibstoffverbrauch und die damit verbundenen Emissionen zu reduzieren.
Engagement für Umwelt- und Sozialprojekte
Das Schiff Monique ist in die Umwelt- und Sozialinitiativen der Muttergesellschaft eingebunden. Die Flotte verfügt über ein Programm zur Erfassung, Reduktion und den Ausgleich von CO₂-Emissionen. Darüber hinaus verfolgt die Flotte Massnahmen zur Reduzierung von Einwegplastik, zur Verbesserung der Abfallwirtschaft, zum Einsatz von Wasserfiltersystemen anstelle von Einwegflaschen sowie zur Unterstützung lokaler Lieferanten. Zudem werden soziale Projekte und Bildungsinitiativen in Ecuador und auf den Galapagos-Inseln unterstützt. Weitere Informationen zu diesen Massnahmen sind auf der Website von Golden Galapagos Cruises verfügbar.
Dominikanische Republik
Die Korallenriffe in der Bucht von Sosúa an der Nordküste der Dominikanischen Republik sind stark gefährdet – vor allem durch Überfischung, Umweltverschmutzung und steigende Wassertemperaturen. Da Sosúa wirtschaftlich stark vom Tourismus abhängt, wurde ein ehrgeiziges Projekt ins Leben gerufen, um dem akuten Rückgang der Riffe entgegenzuwirken und ihren Erhalt langfristig zu sichern.
Korallenschutz hautnah erleben
Nur wenige Minuten von stark frequentierten Hotelanlagen entfernt befindet sich das Korallenschutzprojekt. So wird das Projekt für die Hotelgästen wie auch Einheimischen direkt erlebbar. Das Projekt verbindet aktiven Umweltschutz mit gezielter Bildungsarbeit. Gäste können nicht nur beobachten, wie Korallen herangezüchtet und im Riff angesiedelt werden, sondern gewinnen zugleich wertvolle Einblicke in das empfindliche Ökosystem unter Wasser.
Im Zentrum des Projekts steht die Revitalisierung des Korallenriffs – mithilfe einer beeindruckenden Verbindung aus Technologie, biologischem Know-how und handwerklichem Einsatz. In speziellen Laboren werden Korallenlarven gezüchtet, während gerettete Exemplare – sogenannte „corals of opportunity“ – gezielt auf vorbereitete Riffstrukturen verpflanzt werden. Zusätzlich werden Seeigel angesiedelt, die als natürliche Algenfresser eine Schlüsselrolle für das ökologische Gleichgewicht spielen.
Besonders innovativ ist der Ansatz, einige Korallen mit hitzeresistenten Symbiosepartnern zu «impfen». So sollen ihre Überlebenschancen angesichts steigender Meerestemperaturen verbessert werden – mit dem Ziel, die Widerstandskraft der Riffe zu stärken, bevor die nächste Hitzewelle sie trifft.
Schutz rund um die Uhr
Um den Korallenriffen die notwendige Ruhe zur Regeneration zu ermöglichen und die Wiederherstellung des marinen Ökosystems zu unterstützen, wird das Schutzgebiet kontinuierlich überwacht. Ein speziell ausgebildetes Ranger-Team sorgt Tag und Nacht dafür, dass in der sogenannten „No-Take-Zone“ keine Fischerei oder andere illegale Aktivitäten stattfinden. So entsteht ein sicherer Lebensraum für neu angesiedelte Korallen, verschiedene Fischarten und zahlreiche weitere Meeresorganismen.
Lernen wie die Korallen wachsen
Das Engagement endet nicht unter der Wasseroberfläche – denn Bildung spielt eine zentrale Rolle innerhalb der Initiative. In Zusammenarbeit mit lokalen Schulen entsteht ein marines Informationszentrum, das mit Aquarien und anschaulichen Präsentationen das Ökosystem der Korallenriffe, Mangroven und Seegraswiesen lebendig erfahrbar macht.
Durch interaktive Medien und speziell entwickeltes Unterrichtsmaterial wird vermittelt, welche zentrale Bedeutung Korallenriffe für die Meereswelt – und letztlich auch für den Menschen – haben. Besonders eindrucksvoll: Schülerinnen und Schüler erhalten die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden. Im Labor begleiten sie die Pflege junger Korallen und beobachten deren Entwicklung aus nächster Nähe.
So wird nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch ein tiefes Verantwortungsbewusstsein für den Schutz mariner Lebensräume gefördert.
Mehr zu Revitalisierung von Korallenriffen in der Dominikanischen Republik
Ari-Atoll, Malediven
Türkisblaues Wasser, bunte Fischschwärme und farbenfrohe Korallen – das Bild vom Paradies droht zu verblassen. Klimawandel und lokale Einflüsse gefährden die Riffe der Malediven zunehmend. Um dem entgegenzuwirken, unterstützt die DERTOUR Foundation gemeinsam mit The Oceancy und dem ananea Diamonds Athuruga Resort das Projekt „Coral Connection“. Es verbindet Menschen und schafft Hoffnung für die bedrohte Unterwasserwelt des Süd-Ari-Atolls – einer kleinen, kreisrunden Insel mit traumhafter Natur und einem beeindruckenden Hausriff.
Korallenschutz zum Mitmachen
Im ananea Diamonds Athuruga Resort verbinden sich Erholung und aktiver Korallenschutz. Gäste können mit Maske und Schnorchel an Tauch- und Schnorchelexkursionen teilnehmen und die laufenden Korallenrestaurierungen hautnah erleben. Schwimmende Korallengärten, Seilstrukturen mit hunderten jungen Korallen, fördern die Regeneration beschädigter Riffabschnitte.
An Land bieten informative Workshops Einblicke in den Korallenschutz. Im Meereslabor lernen die Gäste die Mikrofragmentierung kennen, eine innovative Methode zur Beschleunigung des Korallenwachstums. Unter Anleitung von Meeresbiologen sägen sie kleine Korallenstücke, befestigen diese auf Substraten und tragen so direkt zur Wiederansiedlung der Korallen bei.
Zusammenarbeit zwischen Gästen und Einheimischen
Das Projekt „Coral Connection“ richtet sich nicht nur an Hotelgäste, sondern bindet gezielt auch die lokale Bevölkerung ein. Auf der nahegelegenen Insel Velidhoo arbeitet das Projektteam eng mit Jugendlichen zusammen, bietet Schulungen, Materialien sowie Stipendien an. Ziel ist es, junge Menschen vor Ort zu befähigen, ihre Umwelt aktiv zu schützen – durch fundiertes Wissen, praktische Fähigkeiten und konkrete Zukunftsperspektiven.
Diese enge Zusammenarbeit zwischen Gästen und Einheimischen schafft mehr als Umweltschutz: Sie fördert gemeinsames Lernen, gegenseitiges Verständnis und eine wachsende Wertschätzung für die Natur, die beide Seiten miteinander verbindet.
Zurück zu Hause und doch weiterhin verbunden
Damit das Engagement über den Aufenthalt hinaus Wirkung zeigt, setzt das Team von „Coral Connection“ auf gezielte Kommunikation. Über Social Media, Videodokumentationen, Präsentationen im Resort und persönliche Gespräche werden Projektfortschritte transparent gemacht und Begeisterung weitergegeben. Teilnehmende Gäste erhalten regelmässig Updates – sie können so miterleben, wie „ihre“ Korallen wachsen und gedeihen.
Mehr zu Coral Connection – Regeneration der Korallen
Mehr zur Unterkunft ananea Diamonds Athuruga
Malediven, Meeresschildkröten-Projekt
Sie sind an den Riffen der Malediven zuhause und gehören zu den Lieblingen aller, die der Unterwasserwelt schnorchelnd oder tauchend einen Besuch abstatten: Meeresschildkröten. Die anmutigen Geschöpfe entzücken unter Wasser bei der Futtersuche ebenso wie an der Oberfläche beim Luftholen – ein Schauspiel, an dem man sich kaum sattsehen kann. Man darf sich den Schildkröten dabei sogar vorsichtig und in einer gesunden Distanz nähern, sie lassen sich nicht stören. Wieso auch, denn Menschen sind für die Tiere meist ungefährlich.
Anders die Fischernetze, die über Bord geworfen oder verloren wurden, mit den Strömungen der Ozeane in die Atolle kamen und nun als sogenannte Geisternetze an den Riffen hängen – hier droht Lebensgefahr für Meeresschildkröten. Verfangen sie sich darin, gibt es nur selten ein Happy End: Denn meistens missglückt der Befreiungsversuch, die Tiere verletzen sich oder sterben. Auf den Malediven selber ist das Fischen mit Netz aus guten Gründen verboten.
Hilfe für verletzte Tiere
Das in England gegründete Olive Ridley Project setzt sich für den Schutz der Meeresschildkröten im Indischen Ozean ein. Seit ein paar Jahren betreibt die Organisation ein Pflegezentrum für verletzte Meeresschildkröten auf der Insel Coco Palm Dhuni Kolhu. Mittlerweile werden Tiere aus den ganzen Malediven ins Resort im Baa-Atoll gebracht. In der Auffangstation kümmert sich eine Veterinärin zusammen mit einem Team von Freiwilligen um die Patienten, bis hin zur Operation. Feriengäste der Insel sind eingeladen, die Station zu besichtigen und bei einer Fütterung der Schildkröten dabei zu sein. Mit etwas Glück können sie sogar miterleben, wie eine genesene Schildkröte zurück ins Meer entlassen wird.
Aufklärungsarbeit vor Ort
Die Organisation hilft nicht nur verletzten Tieren, sie leistet auch Aufklärungsarbeit bei der lokalen Bevölkerung und den Fischern. Zudem organisiert sie Aufräum-Aktionen zum Einsammeln der Geisternetze im Meer und zum Entsorgen an Land. Zahlreiche Resorts und deren Tauchbasen auf den ganzen Malediven unterstützen das Projekt. Auch Manta Reisen spendet zusammen mit seinen Kundinnen und Kunden jährlich einen Beitrag zum Schutz der Unterwasserwelt.
Sri Lanka
Mangroven sind wahre Wunder der Natur. Sie schützen Küsten und Ufer, verhindern Erosion, filtern Schadstoffe und erhalten die Wasserqualität. Darüber hinaus sind sie enorme Kohlenstoffsenker. Mangrovenwälder absorbieren mehr als doppelt so viel Kohlendioxid wie tropische Regenwälder. Mangroven sind darum wichtige, wertvolle und schützenswerte Baumarten für die Bewohner, die Tierwelt sowie auch für die Touristen.
Die DERTOUR Foundation, welche zu Kuoni’s Mutterhaus DERTOUR Gruppe gehört, unterstützt in Sri Lanka den Projektpartner Wildlife and Ocean Resource Conservation (WORC) bei der Wiederherstellung von Mangrovenwäldern in der Koggala-Lagune. Mit Manta Reisen besuchen Sie das Mangroven-Aufforstungs-Projekt persönlich vor Ort während Ihrer Sri Lanka Rundreise.
2017 begann man mit dem Pflanzen von Mangrovenbäumen, und zwar in schlammgefüllten bodenlosen Fässern entlang des Ufers. Etwa drei Jahre nach Anpflanzung entwickeln sich spezielle Wurzeln und bilden eine natürliche Uferbarriere vor der Lagune. Das Wurzelsystem einer Mangrovenpflanze muss mindestens sieben Jahre lang geschützt werden, damit es auch bei starker Erosion überleben kann. Nach acht Jahren wird das Fass entfernt und zersetzt sich natürlich – die Bäume wachsen nun frei. Ein toller Nebeneffekt: Die Schlammschicht in und um die Fässer begünstigt auch das Wachstum der umstehenden Mangroven. Durch das Pflanzen von Mangroven leistet das Projekt nicht nur einen Beitrag zum Naturschutz, sondern auch zur Reduzierung von CO₂-Emissionen.