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Zwischen Himmel und Büro

Wie Michael Volnhals als Flugbegleiter und Reiseberater zwei Welten verbindet
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Travel Expert

Michael Volnhals

Michael Volnhals arbeitet als Reiseberater im digitalen Contact Center von Kuoni und als Flugbegleiter bei SWISS – und verbindet so Beratung am Boden mit Erfahrungen aus der Luft. Am Liebsten ist er draussen – sei es hoch oben in den Bergen oder bei Streifzügen durch Wälder und Wiesen – und schöpft dabei ebenso Kraft aus der Zeit mit Familie und Freunden wie aus dem Kochen nach Gefühl.

Mitten im digitalen Contact Center und kurz darauf in 10 000 Metern Höhe – wie fühlt sich dieser Arbeitsort-Wechsel an?

Für mich ist dieser Mix ideal. 100 Prozent fliegen wäre zu anstrengend, aber ein, zwei Tage im Büro sind ein guter Ausgleich. Das Fliegen fühlt sich für mich mittlerweile fast wie ein Hobby an, nicht wie Arbeit. Gleichzeitig profitiere ich enorm: Was ich im direkten Kundenkontakt erlebe, hilft mir bei den digitalen Beratungen – dort läuft alles dynamischer und spontaner ab. Viele Ferienhungrige wollen kurzfristig weg, meistens Badeferien, und sind froh, dass sie uns schnell per Chat oder Telefon erreichen können.

 

Wenn es um Reisen geht – auf welchen Rat sollten Gäste wirklich hören, und welcher Mythos gehört in die Tonne?

Oft heisst es, man müsse drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Das ist in vielen Fällen viel zu lang. Wichtiger sind andere Dinge: keinen Alkohol, besonders bei Nacht- oder Langstreckenflügen, und dafür viel Wasser trinken. Die Kabinenluft ist trocken und der Körper verliert viel mehr Flüssigkeit als im Alltag am Boden. Zwei bis zweieinhalb Liter sind perfekt, um fit am Ziel anzukommen.

 

Dein kuriosestes Erlebnis an Bord?

Ein Passagier wollte seiner Freundin über den Wolken einen Heiratsantrag machen – und fragte uns um Hilfe. Über die Borddurchsage hielt er seine vorbereitete Rede, sie kam nach vorne und sagte natürlich Ja. Für alle an Bord war das ein unvergesslicher Moment.

 

Auf welchen Kniff schwörst du, um Flüge entspannter oder günstiger zu machen?

Premium Economy ist ein Geheimtipp und verspricht für einen moderaten Aufpreis deutlich mehr Komfort. Auch lohnt es sich, unter der Woche oder abends zu fliegen – das ist fast immer günstiger. Generell gilt: antizyklisch reisen. Statt Freitagabend los und Sonntag zurück lieber schon Freitagmittag starten und Montagmorgen heimkommen.

Beruflich ständig unterwegs – wohin zieht es dich privat immer wieder, und für welche Destinationen bist du Beratungs-Profi?

Südkorea steht ganz oben auf meiner Wunschliste, zum Glück ist die Metropole Seoul jetzt bei SWISS neu im Programm. Besonders gerne fliege ich nach Johannesburg. Die Menschen dort sind unglaublich herzlich, und spontane Safaris sind unkompliziert möglich – sogar noch kurz vor Abflug buchbar. Ein Beratungs-Vollprofi bin ich für die USA, ich kenne viele verschiedene Regionen. Ausserdem habe ich früher mehrere Jahre auf Kreuzfahrtschiffen gearbeitet. Daher weiss ich genau, worauf man bei einer Reise mit dem Schiff achten sollte.

 

Zwei Jobs gleichzeitig – welches Geheimnis steckt dahinter, dass das so reibungslos funktioniert?

Es funktioniert, weil beide Arbeitgeber flexibel sind – eine echte Win-win-Situation. Ich fliege meist an Wochenenden Langstrecke, etwa zwei Einsätze pro Monat, die früh geplant sind. Unter der Woche bin ich dann im Contact Center. Klar, ich muss gut organisieren, aber so habe ich sogar regelmäßig freie Wochenenden.

 

Wie verändert das Digital Contact Center die Art, wie Reisende mit uns in Kontakt treten – und was hat das für Vorteile?

Die Welt ist schnelllebiger und digitaler geworden, und diesen Trend haben wir selbstverständlich nicht verpasst. Das DCC ist keinesfalls ein Call Center, das komplette Team besteht aus erfahrenen Reiseprofis aus den stationären Kuoni Filialen, die bereit waren, sich auf das spannende Abenteuer einzulassen. Bisher hat dies niemand bereut (lacht). Unsere Kundinnen und Kunden profitieren von unserem ausgezeichneten Fachwissen und von Hintergrundinformationen aus erster Hand. Der Unterschied zu einer Filiale ist, dass wir flexiblere Öffnungszeiten haben und zum Beispiel jeden Abend bis 20 Uhr erreichbar sind. Unser Ziel ist, die Kunden nach Möglichkeit innert 5 Minuten zu kontaktieren, nachdem diese uns eine Anfrage auf der Website gesendet haben. Zudem hilft uns, dass wir mit all unseren Partnern in den Zielgebieten perfekt vernetzt sind und so detaillierte, massgeschneiderte Reisewünsche zeitnah und zufriedenstellend erfüllen können.

 

Ein Detail aus dem Bordalltag, das die meisten Reisenden garantiert überrascht?

(lacht) Auf Langstreckenflügen haben wir eine Art „versteckte“ Schlafkabine. Meist befindet sie sich hinter einer unscheinbaren Tür neben der Toilette. Viele Passagiere wundern sich, wenn wir mal zwei Stunden verschwinden – keine Sorge, wir sind nicht so lange im WC, sondern ruhen uns dort oben in den Kojen aus.

Interview: Janine Keller

Bilder: Michael Volnhals, DERTOUR Suisse AG

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Unsere erfahrenen Reise-Profis beraten Sie gerne per E-Mail, Chat oder Telefon. Dies auch an Randzeiten unter der Woche bis 20 Uhr und am Wochenende bis 16 Uhr. Perfekt für alle, die eine unkomplizierte und flexible Beratung wünschen.

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