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Korsika: Juwel im Mittelmeer

Zwischen Küste und Berg
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Communication Manager

Laura Zygmunt

Die Kommunikationsspezialistin ist so Reiseerprobt, dass sie mittlerweile das Powernappen im Flugzeug perfektioniert hat und praktisch nie unter Jetlag leidet. Die grosse weite Welt hat es ihr derart angetan, dass sie bereits auf der Heimreise den nächsten Trip plant. zugegeben: Meist auch schon den übernächsten. nur mit dem Kofferpacken hapert es immer noch – trotz detaillierter Packliste.

Von mediterranem Küstenflair bis zu wilden Bergregionen – wer durch Korsika reist, kommt aus dem Staunen fast nicht mehr heraus. Kein Wunder, wird die französische Insel auch das Juwel des Mittelmeers genannt. Ich habe die beliebte Feriendestination besucht und und sowohl der Süden rund um Figari wie auch der Norden Richtung Calvi haben mein Herz erobert.

Highlights im Süden: Ab nach Bonifacio und Porto-Vecchio

 Es ist, als hätte jemand eine Filmkulisse direkt auf die Klippen gesetzt: Am südlichsten Zipfel der Insel thront Bonifacio 60 Meter über dem Meer, auf leuchtend weissem Kalkstein. Nachdem ich keuchend den steilen Aufstieg geschafft habe, werde ich von einem grandiosen Ausblick aufs Meer und auf die Klippen belohnt.

Oben wartet der Reiseleiter Pierre Gazano auf mich – einer der nur 300 Bewohner von Bonifacio. Er ist hier aufgewachsen und kennt die Gässchen und die Geschichte der Stadt in- und auswendig. Nach einer herzlichen Begrüssung geht es auf in das Labyrinth aus verschlungenen Gässchen und versteckten Ecken. «Das ist kein Zufall», merkt Pierre heiter an. «Die Altstadt wurde zum Töten von Feinden konzipiert.» Die 1200 Jahre alte Stadt wurde einst als Festung gebaut – ein Schutzschild gegen Feinde, die übers Meer kamen. Kein Wunder also, dass hier alles strategisch geplant ist. Heute geht alles freundlicher zu und her. Kleine Cafés, Bars und Restaurants laden zum Verweilen ein. Wer Bonifacio in Ruhe geniessen möchte, sollte am besten im Mai, Juni oder September kommen.

So viel Aussicht aufs Wasser macht Lust auf einen Sprung ins Meer, und rund um Bonifacio gibt es mehr als genug Möglichkeiten dazu. Ich habe mich für eine Kajaktour entschieden – und konnte mich an den Blautönen kaum sattsehen. Wer mag, zieht auf eigene Faust los oder lässt sich auf einer geführten Tour die Highlights zeigen.

Abends empfiehlt sich ein Abstecher in die 30 Minuten entfernte Hafenstadt Porto-Vecchio. Sie ist die drittgrösste Stadt der Insel und besonders bei Badegästen und jungen Touristinnen und Touristen beliebt. Ich habe im Hotel Moderne eingecheckt. Das charmante Hotel im Herzen der Altstadt verbindet modernes Design mit gemütlicher Atmosphäre. Die nur 15 Zimmer sorgen für eine familiäre Note, und in der kleinen, stilvollen Lobby lässt es sich wunderbar verweilen. Bei schönem Wetter gibt’s das Frühstück auf der Dachterrasse – mit Blick über die Dächer der Altstadt.

Vom Strand bis ins Bergdorf: Auf Erkundungstour um Calvi

Weiter geht es Richtung Norden. Mein zweites Ziel ist Calvi im Nordwesten Korsikas. Die Stadt teilt sich – wie Bonifacio – in eine Ober- und eine Unterstadt. Auf einem frühmorgendlichen Streifzug bin ich fast als Einzige in der Oberstadt unterwegs und werde mit goldenen Sonnenstrahlen und ruhigen Gassen belohnt.

Hier oben offenbart Calvi seinen ganzen Charme: schmale, kopfsteingepflasterte Strassen, kleine Boutiquen, versteckte Cafés und immer wieder Ausblicke aufs funkelnde Mittelmeer. Auf meiner Entdeckungstour stosse ich auf das kleine Café Colomb und gönne mir eine Pause samt Café und Pain au Chocolat und mit Blick aufs tiefblaue Meer – einfach herrlich. Übrigens kommen hier nicht nur Frühaufsteher auf ihre Kosten, sondern auch Nachteulen: Denn direkt neben dem Café Colomb befindet sich der Club Chez Tao. Er ist eine Ikone in Calvi und lockt bereits seit 80 Jahren Partyfans an.

Während ich meinen Kaffee trinke, erwacht die Unterstadt langsam zum Leben. An der Hafenpromenade reihen sich Restaurants, Bars und kleine Läden, während Fischerboote und Yachten im Hafen sanft im Wasser schaukeln. Nur wenige Schritte entfernt lockt der lange, helle Sandstrand von Calvi – ich kann es kaum erwarten, mich später mit einem Sprung ins Meer zu erfrischen. Doch bevor es so weit ist, geht es zuerst auf eine geführte Velo-Tour von Algajola Sport et Nature. Und zwar von der Küste bis in ein kleines Bergdorf. Auf der geführten Tour überwinde ich gemeinsam mit einer Gruppe über 500 Höhenmeter innert Kürze. Zugegeben, ich habe das E-Bike genommen. Wer die sportliche Herausforderung mag, kann auch ein Rennrad oder Mountainbike mieten. Die Tour startet in Algajola (20 Minuten entfernt von Calvi). Nach 25 Kilometern erreichen wir das winzige und uralte Bergdorf Sant’Antonino. Mein Tipp: Dort ins Clos Antonini einkehren und eine frisch gepresste Zitronen-Limo geniessen.

Anreise nach Korsika

Edelweiss fliegt von Mai bis September 2026 von Zürich nach Figari und von Juli bis September 2026 von Zürich nach Calvi.

Text & Bilder: Laura Zygmunt

Erstveröffentlichung: Dezember 2025