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Unsere Reise startet in Buenos Aires, einer Stadt voller Eleganz, Rhythmus und europäischem Flair. Die breiten Boulevards, klassizistischen Gebäude und farbenfrohen Quartiere verleihen der Metropole eine einzigartige Atmosphäre – nicht umsonst wird sie als das Paris Südamerikas bezeichnet.
Nach dem Check‑in im stilvollen Hotel Madero erkunden wir die Stadt zu Fuss. Wir spazieren über geschichtsträchtige Plätze, besuchen die beeindruckende Kathedrale und tauchen in La Boca in ein Meer aus knallbunten Blechhäuschen ein. Im historischen Mercado San Telmo probieren wir frisch gebackene Empanadas, bevor wir im unterirdischen Museum Zanjón de Granados tief in die Vergangenheit der Stadt eintauchen.
Ein stimmungsvoller Tango-Abend im traditionsreichen Café de los Angelitos rundet den Tag ab. Die Musik erzählt Geschichten von Sehnsucht, Liebe und Aufbruch – und führt uns unmittelbar ins Herz der argentinischen Kultur.
Der nächste Abschnitt der Reise führt uns auf die Halbinsel Valdés, ein Paradies für Tierbeobachtungen. Schon auf der Fahrt nach Puerto Pirámides begegnen wir den ersten Guanacos, und vom Strand aus erspähen wir Wale in der Bucht.
Am frühen Morgen besuchen wir die Magellan‑Pinguin‑Kolonie der Estancia San Lorenzo. Die Nähe zu den Pinguinen, die gemächlich zum Strand watscheln, ist ein berührendes Erlebnis.
Die anschliessende Übernachtung auf der kleinen, familiären Estancia La Elvira ist ein besonderer Höhepunkt. Zusammen mit einem Ranger erreichen wir über einen kurzen Pfad den privaten Strand der Estancia. Dort erleben wir Seeelefanten und Seelöwen aus nächster Nähe. Als zwei mächtige Seeelefantenbullen nur wenige Meter vor uns in ein eindrucksvolles Kräfteringen geraten, stockt uns der Atem. Und als wir später sogar Orcas entdecken, können wir unser Glück kaum fassen – solche Begegnungen sind äusserst selten.
Bei einer Bootstour im Golfo Nuevo kommen wir dann den Südlichen Glattwalen unglaublich nahe. Sie gleiten elegant unter unserem Boot hindurch, tauchen neben uns auf und präsentieren ihre mächtigen Flossen – ein unvergesslicher Moment.
Weiter geht es nach El Calafate, dem Tor zu den wilden Landschaften Patagoniens. Schon beim Landeanflug erhaschen wir einen ersten Blick auf die endlosen Ebenen, türkisfarbenen Seen und die schroffen Bergmassive der Region.
Der Besuch des Perito‑Moreno‑Gletschers ist ein eindrückliches Naturerlebnis: Über den Brazo Rico treiben gewaltige Eisberge, und wenig später erhebt sich vor uns die 60 Meter hohe Gletscherfront. Von Bord eines kleinen Bootes aus spüren wir die Kraft des Eises besonders intensiv. Das tiefe Grollen, das Knacken und das mächtige Donnern, wenn ein Eisblock in den See stürzt, lassen uns die Dynamik dieses Naturmonuments mit allen Sinnen erleben.
Am Abend begeben wir uns auf einen stimmungsvollen Ausflug zu einer Höhle, in der wir – im warmen Schein von Fackeln – ein traditionelles Abendessen geniessen. Ein magischer Abschluss eines eindrucksvollen Tages.
Nach einer landschaftlich vielfältigen Fahrt überqueren wir die Grenze nach Chile und erreichen den Torres‑del‑Paine‑Nationalpark. Die ikonischen Granittürme rücken immer näher, und mit ihnen steigt die Vorfreude auf die bevorstehenden Abenteuer.
Unsere Unterkunft, die Las Torres Patagonia Lodge, liegt mitten im Nationalpark und bietet durch das All‑Inclusive‑Konzept zahlreiche Aktivitäten. Am Nachmittag satteln wir Pferde und erkunden die weiten Ebenen auf dem Rücken der Tiere – ein Gefühl von Freiheit, das man kaum beschreiben kann.
Auf dem Rückweg erleben wir eine überraschende Tierbegegnung: Ein junger Puma schleicht sich bis zum Pferdegehege heran. Fasziniert beobachten wir, wie neugierig er sich annähert, bevor die Pferde ihn souverän vertreiben.
Am nächsten Tag steht eine der berühmtesten Wanderungen Südamerikas auf dem Programm: der Aufstieg zum Mirador Base Torres. Die Strecke führt über rund 10 Kilometer und 920 Höhenmeter durch Wälder, über Felsstufen und entlang eines wild rauschenden Flusses.
Oben angekommen, werden wir mit einem der magischsten Anblicke Patagoniens belohnt: einem halb zugefrorenen, türkisfarbenen Gletschersee, über dem die drei mächtigen Türme thronen. Am Ufer entdecken wir sogar ihre Spiegelung im stillen Wasser – ein Moment, der uns tief berührt und lange in Erinnerung bleibt.
Hier geniessen wir unser Lunch und nehmen die gewaltige Kulisse in uns auf, bevor wir den Abstieg antreten.
Zurück in der Lodge lassen wir den letzten Abend bei einem Calafate Sour ausklingen. Die tiefblaue Calafate‑Beere ist typisch für Patagonien – und einer Legende nach kehrt jeder, der sie einmal gekostet hat, irgendwann zurück.
Nach dieser Reise hoffen wir sehr, dass der Mythos wahr ist.
Text & Bilder: Corina Locher
Erstveröffentlichung: März 2026