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Tierschutz

Unvergessliche Begegnungen mit unserer Tierwelt gehören zu den Reiseträumen, die wir für Sie wahr werden lassen. Das Adrenalin auf Safari einem Löwen zu begegnen; die Stille, wenn der Buckelwal die Meeresoberfläche durchbricht; dieses unbeschreibliche Gefühl, wenn man eine Gruppe Berggorillas beobachten darf – es sind genau diese Momente, die wir für immer mit uns tragen. Auf dieser Seite stellen wir Tipps, Projekte und unser Engagement im Bereich Tierschutz vor. 

  • Begegnen Sie Tieren in freier Wildbahn
  • Beobachten statt anfassen
  • Nein sagen zu tierwohlgefährdenden Aktivitäten
  • Schutzzentren statt Shows besuchen
  • Ausritte nur bei guter Tierhaltung
  • Anbieter sorgfältig wählen
  • Tierfreundlich einkaufen & geniessen
  • Rücksicht auf Lebensräume nehmen
  • Feedback geben & Auffälligkeiten melden
  • Tierschutzorganisationen unterstützen

Das können Sie tun

Gemeinsam mit der Tierschutzorganisation VIER PFOTEN haben wir für Sie Tipps zusammengestellt, wie Sie tierfreundlich unterwegs sein können.

Wollen Sie mehr wissen? VIER PFOTEN gibt noch mehr Tipps für tierfreundliches Reisen: Weiterlesen. 

Die schönsten Tierbeobachtungen entstehen dort, wo Tiere frei leben und sich ganz natürlich verhalten.

So werden Tierbeobachtungen zum unvergesslichen Erlebnis:

  • Nähern Sie sich vorsichtig und halten Sie ausreichend Abstand.
  • Bringen Sie ein Fernglas für mehr Sicht.
  • Berühren, verfolgen und füttern Sie keine Wildtiere.
  • Fotografieren Sie ohne Blitz und Bedienungstöne.
  • Deaktivieren Sie auf Safari Ihre Geolokalisierung.
  • Nehmen Sie Rücksicht auf sensible Lebensräume (z.B. Korallenriffe & Brutplätze).

Wo Tiere unter der Pflege von Menschen stehen, muss das Wohl der Tiere und die artgerechte Haltung im Mittelpunkt stehen. Deswegen bitten wir Sie, auf Einrichtungen und Angebote, bei denen Tiere auftreten, Kunststücke vorführen oder für Unterhaltung und Selfies eingesetzt werden, zu verzichten. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Ein Besuch in den richtigen Einrichtungen bietet die Möglichkeit, Tiere kennenzulernen und gleichzeitig Initiativen zu unterstützen, die sich aktiv für ihr Wohl einsetzen.

Achten Sie bei der Wahl einer Einrichtung auf folgende Kriterien:

  • Es werden keine Interaktionen wie Streicheln, Baden oder Füttern angeboten.
  • Es gibt Rückzugsmöglichkeiten für Tiere und artgemässe Gehege.
  • Die Herkunft der Tiere ist transparent und nachvollziehbar.
  • Tiere werden nicht angekettet oder zu Interaktionen gezwungen.
  • Die Einrichtung informiert über die Tiere und ihre Tierschutzmassnahmen.
  • Wildtiere dürfen wild sein und werden nicht als «zahm» oder «domestiziert» vermarktet.

Pferde, Esel, Kamele, Lamas, Huskys – viele Tierarten werden seit langer Zeit für Ausritte, als Trägertiere oder für Schlitten- und Kutschfahrten eingesetzt. Hier ist es besonders wichtig, dass die Tiere die richtige Haltung, Pflege und Ruhezeiten bekommen, die ihnen zusteht.

Prüfen Sie Anbieter auf:

  • Die Tiere wirken gesund, fit und gepflegt.
  • Wasser & Schatten sind vorhanden.
  • Die Ausrüstung sitzt gut und verursacht keine Verletzungen.
  • Die Tiere erhalten regelmässige Pausen und ausreichend Ruhezeiten.
  • Das Angebot findet nicht in grosser Hitze oder dichtem Verkehr statt.
  •  Die Tiere werden ruhig und respektvoll behandelt.

Warnsignal: Wirken Tiere erschöpft, verletzt oder gestresst, sollten Sie auf das Angebot verzichten.

Leider gibt es weltweit Souvenirs und «Delikatessen», die Tieren schaden, indem sie Wilderei motivieren und bedrohte Arten gefährden. Leider ist nicht jedes problematische Produkt oder Gericht auf den ersten Blick als solches erkennbar. Informieren Sie sich vor dem Kauf oder Konsum über die verwendeten Materialien, Inhaltsstoffe und deren Herkunft und verzichten Sie im Zweifelsfall.

Diese Souvenirs und Speisen sollten Sie meiden:

  • Produkte aus Elfenbein, Schildpatt oder Korallen
  • Felle & exotisches Leder
  • Schmuck aus Knochen oder Zähnen
  • Speisen aus Walfleisch, Haifischflosse, Schildkröte oder «Bushmeat»

Mehr erfahren: Zum Souvenirratgeber des WWF

Bitte beachten Sie: Viele dieser Produkte sind in der Schweiz illegal und dürfen nicht eingeführt werden.

So können Sie streunenden Hunden und Katzen helfen:

  • Begegnen Sie den Tieren respektvoll und vorsichtig.
  • Bitte berühren Sie keine streunenden Tiere. Diese können Krankheiten wie Tollwut übertragen oder aus Angst kratzen und beissen.
  • Kratzer oder Bisse? Suchen Sie umgehend medizinischen Rat.
  • Auch wenn es gut gemeint ist, verbessert das Füttern durch Reisende ihre Situation meist nicht langfristig.
  • Unterstützen Sie lokale Tierschutzorganisationen, die auf Kastrationsprogramme, medizinische Versorgung und langfristige Ansätze setzen.

Besondere Angebote & Projekte

Das tun wir

Wir glauben daran, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern, Tierschutzexperten und Ihnen – unseren Kundinnen und Kunden – eine wichtige Rolle zum Schutz und Erhalt der Artenvielfalt spielen. Lesen Sie hier die Verpflichtung der Kuoni Marken für den Tierschutz, wie wir uns engagieren.  

Seit 2019 haben wir eine verbindliche Tierschutzrichtlinie und setzen diese in einem kontinuierlichen Prozess um. Die Inhalte orientieren sich an den international anerkannten Kriterien des britischen Reiseverbandes ABTA und respektieren die Fünf Domänen zur Förderung des Tierwohls. Die Richtlinie selbst wurde in enger Zusammenarbeit mit Animondial für die ganze DERTOUR Group entwickelt. All unsere Partner sind vertraglich dazu verpflichtet, die Anforderungen der Tierschutzrichtlinie zu erfüllen. 

Darauf verzichten wir, den Tieren zuliebe: 

  • direkter Kontakt mit wilden Tieren, wo Mensch und Tier Schaden nehmen können, wie Elefantenreiten und -baden oder Delfinschwimmen
  • das Anfüttern oder Anlocken von Wildtieren zum Entertainment oder zum Forcieren näherer Interaktion
  • Performances mit Tieren, die rein auf Entertainment ausgerichtet sind und Tiere zu unnatürlichem Verhalten zwingen, wie bei vielen Orca- und Delfin-Shows
  • Fotomöglichkeiten mit wilden Tieren, die dafür angebunden, sediert oder festgehalten werden
  • Attraktionen, die Tiere zum Kämpfen einsetzen oder bei denen die Tiere Schaden nehmen können, wie Stierkämpfe oder Elefantenpolo
  • Einrichtungen, die Tiere zu ausbeuterischen kommerziellen Zwecken züchten, oder zur Produktion tierischer Erzeugnisse
  • Verzehr von Lebensmitteln und der Kauf von Produkten, zu deren Herstellung IUCN-gefährdete Tierarten verwendet werden, wie Walfleisch oder Souvenirs aus Korallen
  • Orte, die Tiere zum Betteln einsetzen
  • Trophäenjagd und Sportfischen

 

Mit unserem Tierschutzengagement wollen wir eine Vorbildfunktion unter Reiseveranstaltern einnehmen. Im Fokus stehen fünf Massnahmen:

  • Unsere Tierschutzrichtlinie orientiert sich an internationalen Standards, sowie den Empfehlungen von NGOs wie World Animal Protection.
  • Wir überprüfen jährlich unser Portfolio und Marketing, sodass es unserem Tierschutzversprechen entspricht. Bei den Kuoni Marken findet man die ganze Welt des Reisens. Aus diesem Grund braucht dieser Prozess Zeit. Hier gehen wir Schritt für Schritt gewissenhaft voran. Zusätzlich lässt unser Mutterhaus, die DERTOUR Group, seit einigen Jahren Angebote konzernweit durch eine unabhängige Organisation auditieren. Dabei gehen wir risikobasiert vor: Bisher wurden Elefantencamps auditiert. Im 2026/27 folgen Angebote mit Arbeitstieren. 
  • Wir arbeiten mit Anbietern zusammen, um die Tierschutzstandards in einzelnen Angeboten zu erhöhen, binden besonders vorbildliche Anbieter in unsere Rundreisen ein, und schicken unsere Kundinnen und Kunden gezielt an Orte, wo sie aus unserer Sicht Tierschutz aktiv erleben können. Beispielsweise haben wir in der Vergangenheit mit Elefantencamps und Huskyfarmen zusammengearbeitet und inkludieren Angebote wie Tierschutzzentren in unseren Reisen. 
  • Wir engagieren uns im Stakeholder- und Industrie-Dialog, indem wir an Webinaren, Gremien und Konferenzen teilnehmen und das Gespräch zum Tierschutz mit unseren Partnern suchen, zum Beispiel durch die konkrete Einbindung einer Tierschutzklausel in unserem Lieferantenkodex.

 

 

Partner und Spendenprojekte

Mit unserer Markenvielfalt unterstützen wir Projekte weltweit auf ihrer Mission Tiere zu schützen. Dies geschieht durch monetäre Spenden, der Zusammenarbeit bei Sensibilisierungskampagnen oder Info-Veranstaltungen für Mitarbeitende, Kundinnen und Kunden. Bei vielen unserer Marken können auch Sie die Projekte durch Ihren Besuch oder einen Solidaritätsbeitrag fördern.

 

FAQ | Häufig gestellte Fragen

Jedes unvergessliche Tiererlebniss beginnt mit einem Traum – und manchmal mit ein paar offenen Fragen. Wir haben die häufigsten Fragen und ihre Antworten für Sie zusammengestellt. Und sollte noch etwas unklar sein, stehen Ihnen unsere kompetenten Reiseprofis mit Rat und Tat zur Seite.

Hinterfragen Sie touristische Aktivitäten mit Tieren auf das Tierwohl, indem Sie die sogennanten "Fünf Domänen" prüfen: Ein Tier hat ein gutes Wohlergehen, wenn es gesund ist, sicher und geschützt ist und gut ernährt ist. Ein Tier hat ein gutes Wohlergehen, wenn es in der Lage ist, natürliches Verhalten auszudrücken und mit Artgenossen interagieren kann. Ein Tier sollte nicht unter unangenehmen Gefühlen wie Schmerz, Angst und Bedrängnis leiden müssen.

Ziehen Sie mit uns an einem Strang und sagen Sie Nein zu tierwohlgefährdenden Aktivitäten:

  • Elefantenreiten und -baden
  • Delfinarien und Schwimmen mit Delfinen in Gefangenschaft
  • Tiershows, die Tiere zu unnatürlichem Verhalten zwingen, wie Orca-Shows
  • Bärentanz und Elefantenpolo
  • Spazieren und direkte Interaktion mit Wildkatzen, wie Löwen und Tigern
  • Rodeos & Stierkämpfe
  • Krokodil-, Katzenkaffee- und Straussenfarmen
  • Der direkte Kontakt mit frisch geschlüpften Schildkröten
  • Der Kauf von Souvenirs aus oder Verzehr von gefährdeten Arten, wie Wal (WWF Souvenirratgeber)
  • Schwimmen mit Walen und Seelöwen in freier Wildbahn
  • Haikäfigtauchen
  • Trophäenjagd und -fischen

Wirft etwas auf Ihrer Reise Fragen zum Tierwohl auf?

  • Dokumentieren Sie die Situation & machen Sie unauffällig Bilder, wenn möglich.
  • Teilen Sie Ihr Feedback mit uns: cr(at)dertour.ch.
  • Erfordert die Situation schnellen Eingriff? Kontaktieren Sie die örtliche Polizei und/oder lokale Tierschutzorganisationen.