Bienvenidos a Miami

Zwischen Art Deco und karibischem Flair

Marketing Manager

Stefanie Günthard

Stefanie Günthard travaille depuis plus de 20 ans chez Kuoni. L'amour des voyages et des cultures étrangères l'a saisie dès son plus jeune âge et ne l'a plus jamais quittée. Qu'il s'agisse d'une aventure à travers l'Ouganda, d'un séjour plus luxueux sur une plage des Maldives ou d'un voyage en Floride avec sa propre voiture de location et sa famille dans ses bagages, voyager est pour elle à la fois un métier et une vocation.

Wer Miami hört, denkt in erster Linie an weisse Sandstrände, exklusive Hotels und an das ausschweifende Nachtleben. Sonnenhungrige und Nachtschwärmer kommen in Miami South Beach garantiert auf ihre Kosten. Doch Miami hat weit mehr zu bieten!

Die vielen unterschiedlichen Kulturen und Nationalitäten in der Stadt geben einem stets das Gefühl, mit einem einzigen Besuch mehrere karibische Länder gleichzeitig zu bereisen. Wer mag, kann in Miami zum Frühstück ins Viertel Coconut Grove gehen, wo der Einfluss der Bahamas auch heute noch deutlich spürbar ist, am Nachmittag in Little Haiti durch die diversen Kunstgalerien stöbern und die Märkte nach Schätzen absuchen und am Abend auf einen Mojito an die Calle Ocho nach Little Havana flanieren. Diese Vielfalt der Kulturen macht sich bereits wenige Minuten nach meiner Ankunft bemerkbar. Enrique, mein UBER-Fahrer, begrüsst mich am Flughafen von Miami mit einem spanischen Bienvenidos a Miami, während er meinen Koffer einlädt. Unweigerlich habe ich  den Song «Miami» von Will Smith im Ohr, und während Enrique mir einige Insider-Tipps für Little Haiti und Little Havana in gebrochenem Englisch mitgibt und auf Spanisch wild gestikulierend wegen des Verkehrs flucht, zieht die glitzernde Skyline an mir vorbei – Bienvenidos a Miami eben.

Meinen Streifzug durch Miami beginne ich bei den Wynwood Walls in Downtown Miami. Hier kann Streetart von diversen Künstlern und Kreativen. Unter freiem Himmel bestaunt werden, die dem Viertel seinen unvergleichlichenLook verleiht. Früher noch als Brennpunktviertel verpönt, wo man sich nach Sonnenuntergang besser nicht aufgehalten hat, ist es heute zum Trendviertel mutiert und das Zuhause einiger der hippsten Galerien, Cafés und Läden der Stadt. Das komplette Gegenteil zu der kreativen Open-Air-Galerie, findet sich nur einige Strassen weiter im Miami Design District. Mit seiner modernen, futuristischen Architektur, den schicken Designerläden, Kunstgalerien und Restaurants bekannter Starköche, lässt es sicherlich das eine oder andere Fashionund Gourmetherz höherschlagen. Für mich bleibt es beim Windowshopping, und ich ziehe weiter nach Little Haiti. Hier gibts authentische haitianische Kunst und traditionelle kreolische Köstlichkeite n um Lunch. Mit einem Bein stehe ich schon fast in der Karibik.

Meinen Tag lasse ich bei einem oder zwei Mojitos – sie sind einfach zu gut – und kubanischen Rhythmen in einem der Salsa-Clubs entlang der Calle Ocho ausklingen. Hier kommt echtes Kuba-Feeling auf! Für einen kurzen Augenblick wähne ich mich tatsächlich in Havanna, während ich den älteren Herren im Park beim Dominospiel zusehe oder in einer der vielen Zigarrenfabriken die Damen beim Rollen der Zigarren beobachte. Am zweiten Tage widme ich mich dem farbenfrohen und architektonisch reizvollen Art-déco-Viertel. Entlang des berühmten Ocean Drive reihen sich unzählige pastellfarbene Häuser aneinander, welche wir alle von Postkarten und Filmszenen kennen. Dieser schillernde Stadtteil mit über 800 Art-déco- Gebäuden lässt sich am besten zu Fuss auf einer geführten Walking-Tour erkunden und nimmt mich mit in die Ära der mondänen 1920er-Jahre. Überall finden sich die für den Art-déco-Stil typischen geometrischen Formen an Gebäuden und Hausfassaden wieder. Die Restaurants und Hotels erstrahlen in floralen und farbenfrohen Tapetenmustern und erinnern mich stark an die opulente Zeit der 1920er. Tagsüber ruhig und beschaulich, wird das Viertel nach Sonnenuntergang zur Partyhochburg – ganz wie in den Goldenen 20er-Jahren zu Zeiten des Great Gatsby – wo bis in die Morgenstunden getanzt und gefeiert wird.

Für Kreuzfahrtfans habe ich noch einen speziellen Tipp auf Lager: Am südlichsten Ende von South Beach im South Point Park kann man die riesigen Kreuzfahrtschiffe beim Ausschiffen und Aufbruch beobachten. Gemütlich bei einem Picknick den Sonnenuntergang geniessen und die Meeresdampfer an einem vorbeiziehen lassen. Ein perfekter Abschluss, wie ich finde. Miami ist für mich weit mehr als schöne Strände und Partyhochburg – es ist der Inbegriff einer kosmopolitischen Grossstadt mit enormer kultureller Vielfalt, das Miami für mich so faszinierend macht. Bei jedem Besuch scheint es, als ob die Stadt und ihre Viertel sich wieder neu erfinden. Miami und seine Bewohner sind Lebensfreude pur und für mich immer eine Reise wert. Oder wie Enrique sagte: Bienvenidos a Miami.

Text & Bilder: Stefanie Günthard

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