Filmemacherin

Annie Gisler

Annie Gisler ist an der Zürcher Hochschule der Künste ausgebildete Fotografin, Regisseurin und Drehbuchautorin. Sie hat Teile ihrer Ausbildung in San José (Costa Rica), Buenos Aires und Madrid absolviert und liebt das Reisen – nicht nur in lateinamerikanische Länder.

Zur Person

Was inspiriert Dich?
Die Leute um mich herum. Die Reisen. Meine Träume.

Der Soundtrack Deines Lebens?
Im Moment «Las canciones de Almodovar»: leidenschaftliche, nostalgische, energetische, lustige und fröhliche Lieder - in Spanisch.

Inwiefern bist Du anders, wenn Du reist?
Ich bin entspannter, näher an mir selbst. Ich vergesse mein alltägliches Leben in der Schweiz und will möglichst alle Sachen erleben.

Wohin willst Du unbedingt noch hinreisen?
Nochmals nach Mexiko.

Was machst Du nur im Ausland?
Ich bin nie so neugierig und offen für alles was kommt, wie wenn ich reise.

Was vermisst Du in der Ferne?
Meine Freunde und meine Familie, und je nachdem wo ich reise, ein gutes Angebot an vegetarischen Gerichten.

Was vermisst Du in der Heimat?
Offene Leute, mehr Lebensfreude und abenteuerlustige Menschen.

Hörst Du eher auf Deinen Verstand oder Dein Bauchgefühl?
Unterschiedlich.

Welche Person möchtest Du unbedingt mal treffen?
Den Protagonisten meines nächstes Films.

Zum Land

Was hast du in Mexiko nicht erwartet?
Dass die Distanzen so riesig sind.

Wie würdest Du Deinen schönsten Moment in Mexiko in drei Worten beschreiben?
Magisch, euphorisch, Farbenfeuerwerk.

Wie hat sich Dein Blick auf Mexiko durch die Reise verändert?
Ich habe eine sehr reiche und faszinierende Kultur entdeckt, die ich mir vor der Reise viel einseitiger vorgestellt habe.

Wie würdest Du Mexiko in 140 Zeichen beschreiben?
Ein faszinierendes Land, in dem sich Legenden mit dem Alltag vermischen, wo das Surreale in einer Farbenexplosion zum Ausdruck kommt, wo das Leben mit dem Tod tanzt.

Eine neue Erkenntnis, die Du in Mexiko gewonnen hast...
Ich habe eine Chilli-Sucht in mir entdeckt. Zum Schluss habe ich wie alle mexikanischen Kinder Bonbons mit Chilli gegessen: die machen süchtig!

Wie hat Dein Frühstück ausgesehen?
Meistens habe ich bei einem Strassenstand gefrühstückt: frischen Fruchtsaft, cremige warme Atole (ein prähispanisches Getränk in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen wie Zimt oder Früchte), Torta (eine Art gedämpfte salzige oder süsse Masse) mit Brot. Oder chilaquiles (frittierte Tortillas mit scharfe Tomatensauce, Eier, geriebenem Käse): die sind sehr lecker und machten satt bis am Abend.

Was hast Du Dir gekauft?
Mexikanisches Kunsthandwerk. Hätte gerne noch viel mehr zurückgebracht aber irgendwann war leider kein Platz mehr im Koffer.

Zum Film

Dein Film spielt in Mexiko. Wieso?
Weil ich seit langem davon geträumt habe, Mexiko zu entdecken und meine Freunde dort zu besuchen.

Wieso ist Mexiko optisch und inhaltlich ein interessanter Ort, um einen Film zu drehen?
Was ist ästhetischer als Mexiko, um einen Film zu drehen? So viel Leben, Farben, Kulturvielfalt! Und persönlich interessiere ich mich sehr für die einheimische Kultur der Indios.

Was möchtest Du mit Deinem Film zum Ausdruck bringen?
Ich wollte Mexiko auf eine persönliche Art den Leuten näher bringen, einen Einblick in diese Vielfalt geben.

In welchem Land willst Du Deinen nächsten Film drehen?
Bhutan oder Sansibar.

Dieses Projekt wird unterstützt von Canon.

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