Sonne, Sehnsucht, Samaná

Traumziel Dominikanische Republik

Reisender

Neffy Carmelo Mencía de la Cruz

Neffy ist der Mann, wenn es um karibische Lebensfreude geht. Der 28-Jährige Basler mit dominikanischen Wurzeln arbeitet in der Agentenbetreuung von DER Touristik Suisse und versorgt seine Kollegen auch in hektischen Situationen mit der täglichen Dosis Lachen. Energie geben ihm seine beiden Kinder – seine grosse Leidenschaft ist das Tanzen.

Postkartenwetter, weisser Sand und kristallklares Wasser verpassen der Dominikanischen Republik ihren Spitznamen «Sunshine Republic». DER Touristik Suisse Mitarbeiter Neffy nimmt uns mit in seine Heimat und zeigt uns, wieso ein Besuch auf der Halbinsel Samaná ein absolutes Muss ist. 

Wenn ich einmal im Jahr meine Verwandten in der Dominikanischen Republik besuche, will ich natürlich auch die Schönheit meiner Heimat in vollen Zügen geniessen. Der perfekte Ort, um einen Gang runterzuschalten und einfach in den Tag hineinzuleben, ist die Provinz Samaná. Hier gibt es einsame Traumbuchten, bunte Fischerdörfer und Schatten spendende Kokospalmen. Doch das Beste daran: Die Entspanntheit der Bewohner ist ansteckend.

Kulinarikgenuss am Hafen

Beim Eingang zur Halbinsel Samaná befindet sich mit dem malerischen Städtchen Sánchez der perfekte Ausgangsort für Erkundungen in alle Richtungen. Im 19. Jahrhundert, als die erste Bahnverbindung nach La Vega und San Francisco de Macorís in Betrieb genommen wurde, war der Ort ein bedeutender Umschlagplatz für Waren. Ebenso der Hafen von Sánchez. Noch heute lässt sich dort ausgezeichnet speisen: Der Fisch und die Meeresfrüchte sind fangfrisch und schmecken köstlich. Aber auch das Nationalgericht «Bandera Dominicana» sollte man sich nicht entgehen lassen. Bandera bedeutet Flagge und spielt auf das dreifarbige Gericht an, das aus Reis, roten Bohnen und Fleisch besteht.

Buckelwale beobachten

Wer sich für den Osten entscheidet, erreicht nach rund 40 Minuten die Provinzhauptstadt Santa Barbara de Samaná. Hier lohnt sich ein Spaziergang an der Uferpromenade, dem Malecón. Das eigentliche Highlight aber lässt sich von Januar bis März erleben, wenn. Wenn die Buckelwale aus ihrer arktischen Heimat eintreffen, um sich in tropisch warmem Wasser zu paaren.

Traumstrände und bunte Häuser

Wer sich für einen Besuch im Norden entscheidet, sollte unbedingt einen Zwischenstopp in Las Terrenas einlegen. Schon die Reise an sich ist ein Highlight; mit traumhafter Panoramasicht auf die umliegende Berglandschaft. Las Terrenas ist ein beliebter Ferienort, der bekannt ist für seinen langen, palmengesäumten Sandstrand. Die knallbunten Restaurant-Häuschen im Dorf Pueblo de los Pescadores gehören zu den meistfotografierten Sujets der Region.

Baden beim Zitronenfall

Wer sich für den Osten entscheidet, erreicht nach rund 40 Minuten die Provinzhauptstadt Santa Barbara de Samaná. Hier lohnt sich ein Spaziergang an der Uferpromenade, dem Malecón. Das eigentliche Highlight aber lässt sich von Januar bis März erleben, wenn. Wenn die Buckelwale aus ihrer arktischen Heimat eintreffen, um sich in tropisch warmem Wasser zu paaren.
 

Surfen und Chillen

Mein persönlicher Lieblingsstrand ist die Playa Cosón. Nicht nur wegen des weichen, goldfarbenen Sandes, sondern wegen des Ambientes. Tagsüber tummeln sich hier Wind- und Kite-Surfer; abends herrscht ausgelassene Stimmung in den kleinen Strandrestaurants. Ein kühles Presidente-Bier bei Sonnenuntergang ist einfach herrlich.

 

Tipp: Ein Abstecher nach Santo Domingo

Ein Besuch in der Hauptstadt lohnt sich auf alle Fälle. Die älteste europäische Siedlung in der Neuen Welt verzaubert mit vielen Sehenswürdigkeiten aus der kolonialen Zeit und gilt heute als gastronomische Hauptstadt der Karibik. Unbedingt: flanieren in der Fussgängerzone, schlemmen in schattigen Patios, die Silberschätze gesunkener Karavellen in einem der vielen Museen besichtigen oder in einem alten Herrenhaus übernachten. Das Wahrzeichen Santo Domingos ist der Faro a Colón, ein kreuzförmiges, gigantisches Monument (240 Meter lang, 34 Meter breit, 46 Meter hoch), in dem sich nicht nur ein Museum befindet, sondern angeblich auch das Grab von Christoph Kolumbus. Beeindruckend ist das Bauwerk vor allem nachts, wenn 157 vertikale Lichtsäulen ein grosses Kreuz in den Himmel projizieren. Wer sich eher zur lebendigen Kultur hingezogen fühlt, wird sich über die Bachata- und Merengue-Klänge freuen, die zu später Stunde aus den Clubs ertönen. Die UNESCO ernannte den Merengue 2016 zum immatriellen Kulturerbe der Menschheit.

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