Als grüne Tupfer stechen die Olivenbäume aus den rot-gelben Weiten; Stille und Beschaulichkeit liegen über dem Land. Die einstige Kornkammer der Römer ist noch immer dünn besiedelt — dafür entdecken Sie hier knorrige Korkeichenwälder und herausragenden Wein.

Rau und lieblich zugleich, das ist der Alentejo. Weite Ebenen mit roter Erde überziehen die Landschaft; gelbe Weizenfelder, wogende Blütenmeere unter den Korkeichen und silberne Olivenhaine — sie sorgen für Farbtupfer. Ein Land der Genüsse: köstlicher Wein aus lokalem Anbau, serviert zu Kaninchenbraten und musikalisch untermalt vom sanften, schwermütigen «Cantar Alentejana». Uralte Städte bieten Aussergewöhnliches — etwa Évora mit seiner Knochenkapelle. Mönche kleideten das Gotteshaus im 17. Jahrhundert kunstvoll mit den Knochen von mehr als 5000 Skeletten aus. Und wer das alentejanische Leben der Gegenwart beobachten möchte, sucht sich ein Plätzchen in einem Terrassencafé auf der Praça do Giraldo, dem lebhaften Hauptplatz von Évora.

Jetzt Ferien buchen