Ferien Symi

Kreuzritter, Osmanen, Italiener — Symi drückten zahlreiche Besatzer ihren architektonischen Stempel auf. Dabei misst das Eiland zwischen Rhodos und dem türkischen Festland gerade mal 65 Quadratkilometer. Wo einst Schwammtaucher und Schiffbauer ihr Glück suchten, baden heute begeisterte Gäste aus aller Welt. Und sei es nur für einen Tag.

Pastellfarbene Herrenhäuser streuseln sich wie Marshmallows über die steilen Hänge der Küste; ihr neoklassizistischer Stil zeugt von einer florierenden Ära. Während sich im romantischen Hafen Yialos Segelyachten, Fischerboote und zahlreiche Tagesbesucher aus Rhodos tummeln, dominiert in der Oberstadt der beschauliche Alltag. Alteingesessene philosophieren bei Mezze und Ouzo in hübschen Tavernen; hier und dort klappert ein Esel mit seiner Last durch die Gassen. Die Aussicht auf das endlos blaue Meer von hier oben ist herrlich. Und sie hat ihren Preis. Wer die Oberstadt erreichen will, muss dies über die Kali Strata — die gute Strasse — machen und 400 Stufen überwinden. Oder aber für eine Fahrt mit einem Taxi bezahlen. Tagesgästen entgeht diese Pracht oftmals, zumal auch die Strände mit ihren Vorzügen locken. Ein Glück für all jene, die länger bleiben und der kleinen Insel die Aufmerksamkeit schenken, die ihr gebührt.

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