Zu fünft, als kleinste Gruppe der Academy, brechen wir auf in die Hochtäler des Himalaya. «Himalayan Glimpses» - das sind Lorenz Wäger (rewi reisen Jona), Monika Bruhin (asia365), Daniela Meuter (Kuoni Reisen Locarno), Melanie Guigoz (Kuoni Reisen Sion) und Elina Leumann (Kuoni Reisen Heerbrugg).
 

Erlebnisse vom 5. Mai

Eine 24-stündige Reise bringt uns auf 3505 m.ü.M. nach Leh, eine schnell wachsende Kleinstadt an der Seidenstrasse. Wir werden von unzähligen weissen Riesen empfangen - ein atemberaubendes Berg-Panorama. Den Ankunftstag nutzen wir zur Akklimatisation. Anfänglich wie tote Fliegen, tauen wir am Nachmittag auf und erkunden den Bazar. Staubig, unorganisiert und laut - wir sind in Indien! Beim Apéro besprechen wir die kommenden Exkursionen. Es wird spannend!
 

Erlebnisse vom 6. Mai

Nachdem wir tief geschlafen und gut gefrühstückt haben, brechen wir zum Kloster Hemis auf. Es wurde 1630 vom Prinzen Gyalthas Rinpoche erbaut und war lange Zeit mit bis zu 1000 Mönchen das am dichtesten besiedelte Kloster in Ladakh. Heute leben dort noch 300 Mönche. Auf dem Rückweg nehmen wir eine kleine Nebenstrasse, die uns zu einem kleinen Dorf führt. Unsere erste Begegnung mit der örtlichen Bevölkerung und ihren Bräuchen. Hier sind wir weit weg von dem Indien, das wir bisher kannten — alles erinnert viel mehr an Tibet. Wir haben im Verlauf des Tages karge Landstriche durchquert, die von schneebedeckten Gipfeln umgeben sind. Durch unseren Besuch in verschiedenen Klöstern und Stupas hatten wir an diesem Tag Gelegenheit, uns intensiv mit der buddhistischen Kultur auseinanderzusetzen.
 

Erlebnisse vom 7. Mai

Über Stock und Stein brachte uns der heutige Tagesausflug auf den Changlapass. Mit 5377 m.ü.M. gehört er zu den höchsten befahrbaren Passstrassen der Welt. Berge und Schnee säumen die abenteuerliche Gebirgsstrasse - Nervenkitzel garantiert! Seelenruhig stehen uns dabei wilde Esel, zottelige Jaks und frisch-erwachte Murmeltiere als Fotosujet Spalier. Nach fünf Stunden in der indischen Schaukelkiste erblicken wir unser Tagesziel, der Pangong Bergsee. Die verschiedenen Blautöne und das hochalpine Panorama entschätigten die kräftezehrende Anfahrt allemal!
 

Erlebnisse vom 8. Mai

Heute brechen wir auf in Richtung Alchi. Durch unendlich scheinende Steinwüsten folgen wir dem heiligen Fluss Indus. Auch in entlegensten Tälern ist das Militär mit grossen Resourcen präsent. Das erste Etappenziel ist das Alchi Kloster, welches als einziges im Dorf gebaut wurde und nicht auf einem Felssprung trohnt. Uralte, jedoch bestens erhaltene Schnitzereien und Wandmalereien zieren die übersichtliche Gebetsstätte. Gestärkt durch ein vorzügliches Mittagessen steuern wir unser nächstes Ziel an. Das Likir Kloster ist wieder klassisch auf einer Erhöhung errichtet und beeindruckt mit einer riesigen Buddhastatue. Zurück in Leh stürzen wir uns in den quirligen Markt. Auf unserem Einkaufszettel stehen Requisiten für unsere Präsentation in Jaipur. Den letzten Abend hier in der Höhe lassen wir in einem einheimischen tibetischen Restaurant - «German Bakery».
 

Erlebnisse vom 9. Mai

Zum Glück wird es in Leh bereits um 05.30 Uhr hell, denn noch haben wir keinen Strom und müssen den Koffer im Halbdunkeln schliessen. Früh gehts los, den Leh ist militärisch geprägt und entsprechend ist es eine Prozedur am Flughafen. In Delhi haben wir Gelegenheit uns im Hotel bei einer warmen Dusche, im Pool, beim Fitness oder im gemütlichem Bett zu erholen, bevor es schon bald wieder Zeit wird für den Flug nach Jaipur ist. Wir sind schon froh, wenn wir heute Abend in ein luxuriöses Hotel einchecken dürfen und uns vom Temperaturschock Leh - Jaipur (10° - 40°) erholen dürfen.
 

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