Lewa Wildlife Conservancy ist ein 170 Quadratkilometer grosses privates Reservat im Norden Kenias. Im Reservat leben neben den äusserst bedrohten Spitzmaulnashörnern auch Breitmaulnashörner, Afrikanische Elefanten, 20% des weltweiten Bestandes des Grevy-Zebras und verschiedene Antilopenarten.
Die illegale Jagd auf Nashörner stellt nach wie vor die grösste Gefahr dar, weil mit dem Verkauf des Hornes viel Geld verdient werden kann. Pulverisierte Hörner verwendet die chinesische Medizin, ganze Hörner werden in Jemen zu Messergriffen verarbeitet.
Dank den unermüdlichen Schutzanstrengungen hat sich der Bestand der Spitzmaulnashörner im Lewa Wildlife Conservancy in den letzten Jahren kontinuierlich auf über 50 Tiere erhöht, was 10% der gesamten Population in Kenia entspricht. Lewa Wildlife Conservancy arbeitet eng mit der Kenianischen Naturschutzbehörde und den umliegenden privaten Reservaten zusammen. Es konnten bereits überzählige Spitz- und Breitmaulnashörner in andere Reservate und Nationalparks umgesiedelt werden.