Ein Erdbeben der Stärke 7.0 auf der Richterskala erschütterte Haiti und forderte noch ungezählte Todesopfer. Das Epizentrum lag nur 17 km von der Hauptstadt «Port-au-Prince» entfernt. Unzählige Häuser sind zerstört, darunter auch der Präsidentenpalast, mehrere UN-Gebäude und das UNICEF-Büro vor Ort.
Haiti ist kein Ferienland. Auch wenn es auf der gleichen Insel wie die Dominikanische Republik liegt, hat man vom Erdbeben in den Ferienregionen der Dominikanischen Republik praktisch nichts gespürt. Die Dominikanische Republik ist nicht betroffen, es besteht kein Grund auf die Karibik-Ferien zu verzichten.
EDA-Reisehinweis
Das EDA rät nicht von Reisen in die Dominikanische Republik ab - die Region ist vom Erdbeben verschont geblieben. Umbuchungen/Annullationen können demnach nicht spesenfrei erfolgen.
Hilfe ist dringend nötig
Kuoni ist vom Unglück in Haiti sehr betroffen. Falls auch Sie den Erdbebenopfern in Haiti helfen möchten, verweisen wir Sie gerne an unseren Partner UNICEF. UNICEF stellt Hilfsgüter für die medizinische Versorgung der Opfer bereit und unterstützt die Wasserversorgung. Dadurch, dass die Menschen auf engem Raum leben und der Zugang zu sauberem Wasser schon vor dem Erdbeben nur für die Hälfte der Bevölkerung gewährleistet war, steigt das Risiko für lebensbedrohliche Krankheiten und Epidemien rasant an. Expertenteams schaffen geschützte Zonen für Kinder. Fast die Hälfte der Einwohner Haitis ist noch keine achtzehn Jahre alt. Für sie ist es jetzt besonders wichtig, Schutz und Betreuung zu erhalten.
Unter folgendem Link kann für UNICEF gespendet werden:
http://www.unicef.ch/de/spenden/einzelspenden/nothilfe/erdbeben_haiti/index.cfm
Jede Spende zählt.