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Wasserdämme in Kenia

Die lokalen Gemeinden und die Tourismusindustrie entlang der Küste von Mombasa kämpfen mit Wasserknappheit. Kuoni ist hier das Problem der konkurrenzierenden Wassernutzung zwischen der lokalen Bevölkerung und der Tourismusindustrie exemplarisch angegangen. Dabei wurden drei Aspekte berücksichtigt: Einerseits die häufige Wasserknappheit der Hotels an der Küste, die dadurch verursacht wird, dass die Wasserleitungen durch die Menschen auf der Suche nach Wasser angebohrt werden und kaputt gehen. Zweitens die Erosion der umliegenden Hügel in der Regenzeit, die zur Folge hat, dass fruchtbares Land in den Indischen Ozean geschwemmt wird und das Wasser an den Badestränden braun verfärbt. Drittens, die Armut und Abwanderung der Bevölkerung im Hinterland Mombasas, die viele junge Menschen in die Städte treibt.

Um Wasserknappheit, Erosion und Armut in dieser wichtigen Tourismusdestination zu mindern unterstützt Kuoni ein Wasserschutzprojekt, welches von der lokalen Nicht-Regierungs-Organisation Baobab Trust initiiert wurde. Am Rand von Mombasas schönsten Stränden in der Gemeinde Vikwatani ist der Bau von neun Dämmen geplant, welche Regenwasser zurückhalten und den Erosionsprozess verlangsamen. Bisher sind 7 Dämme bereits realisiert und circa 7000 Menschen haben nun einen guten und kostenlosen Zugang zu Wasser. Zudem wurden verschiedene Süsswasserfische sowie Wasserpflanzen eingeführt und die lokalen Bauern können den fruchtbaren Boden terrassieren, bewässern und bepflanzen. Die Dämme erfüllen so nicht nur ihre Aufgabe als Wasserreservoir und Erosionsschutz, sondern sind auch wichtig um Grundnahrungsmittel wie Reis, Gemüse, Früchte und Heilpflanzen zu ernten und mit Fisch über eine weitere Nahrungsquelle zu verfügen.