• Kathedrale Santo Domingo

Santo Domingo

Quirlige Millionenstadt

Ursprünglich «La Nueva Isabela» genannt, heisst die Hauptstadt heute Santo Domingo. Ob der Merengue zur Zeit der Piraten entstanden ist oder ob seine Wurzeln auf die Sklavenzeit zurückgehen, ist unklar. Sicher ist jedoch, dass er aus der Dominikanischen Republik stammt.

Santo Domingo. Bereits 1496 legt der Bruder von Kolumbus den Grundstein für die Hauptstadt der Dominikanischen Republik. Dass sie die älteste europäische Siedlung in der «Neuen Welt» ist, davon zeugen viele Sehenswürdigkeiten aus der kolonialen Zeit wie die prächtige Residenz Alcázar de Colón, die Basilica Santa María la Menor oder die Grabstätte von Kolumbus. Nirgends in der Karibik ist man der Ära der Entdeckungen so nahe. Mit farbenfrohen Märkten und einem prickelnden Nachtleben lässt sich auch die moderne Seite von Santo Domingo sehen.

Perfect Moment

Söhne der Stadt
Der berühmte Modedesigner Oscar de la Renta kleidete Persönlichkeiten wie Jackie Kennedy, Nancy Reagan und Hillary Clinton ein.
Jean Louis Guerra ist wohl der bekannteste Repräsentant des Merengue und ist ebenfalls in Santo Domingo geboren.

Öffnungszeiten

• Geschäfte: Mo—Fr 8.00 — 19.00 Uhr, einige Geschäfte auch Sa und So-Morgen
• Banken: Mo—Fr 8.30 — 16.00 Uhr
• Post: Mo—Sa 8.00 — 17.00 Uhr
• Private Büros: Mo—Fr 8.30 — 12.30, 14.30 — 18.30 Uhr
• Ämter: Mo—Fr 7.30 — 14.30 Uhr
• Museen: Meist Mo geschlossen

Sehenswertes

• Acuario Nacional: Bestes Aquarium der Karibik, nicht nur für Kindern ein Riesenspass
• Plaza de Cultura: Westlich der Altstadt mit den besten Museen der Stadt: Museo del Hombre Dominicano, Museo de la Historia Natural und Museo de Historia y Geografía Natural
Der Leuchtturm des Kolumbus (Faro de Colón): Östlich des Rio Ozama als gewaltiges kreuzförmiges Monument erbaut. Auf dem Dach imposante Scheinwerfer, die nachts ein beeindruckendes leuchtendes Kreuz in den Himmel zaubern
Die so genannte «Zona Colonial», der historische Stadtkern, ist UNESCO-Kulturerbe. Zu einem Stadtrundgang gehören: Parque Colón, Catedral de Santa María la Menor, Calle de las Damas, Casas Reales, Alcazar de Colón, Museo de las Atarazanas Reales.

Strände

In Santo Domingo selber keine Strände. Tipp:
• Boca Chica: «Das grösste Schwimmbecken der Welt»

Events und Festivals

• Februar: Karneval
• März: S
emana Santa
• Juli/August:
Festival del Merengue
• Oktober: Am 12. «
Descubrimiento de América», Entdeckung Amerikas durch Kolumbus, mit Staatsakten wie der Niederlegung eines Kranzes am Faro a Colón in Santo Domingo

Einkaufen

Traditionelle Märkte
• Mercado Modelo
• Märkte auf der Plaza Criolla und in der Calle El Conde
mit Produkten aus Holz, Leder, Muscheln, Ton, Bernstein und Larimar sowie andere dekorative Artikel wie Masken, Keramikprodukte, Körbe, Stickereien und Baumwollstoffe

Einkaufszentren
• Plaza Central
• Acropolis Mall
• Diamond Mall
• Bella Vista Mall

Flugzeit

Zürich, Genf — Santo Domingo: ca. 14 Std. (via Paris und Punta Cana)
Santo Domingo — Zürich, Genf: ca. 11½ Std. (via Paris)

Aktivitäten

Beach, Eat & Drink, Shopping, Night life, Culture, History & Tradition, Events & Festivals, Sport in general, Golf

Sport

• Baseball: Im Quisgueya Ball Park
• Reiten: Pferderennen beliebt

Spa und Wellness Spa- und Schönheitssalons so weit das Auge reicht. Die Stadt ist in der ganzen Karibik bekannt dafür.
Sommer oder Winterdestination?

Sommer, Winter

Ländervorwahl

• Aus dem Ausland: +809/+829 plus Area-Code

Internetzugang Internetcafés in der Stadt. Viele grössere Hotels mit Internetzugang.
Geschichte

6. Dezember 1492. Christoph Kolumbus erreicht die Insel, er nennt sie «La Isla Española». Am Ostufer des Río Ozama gründet sein Bruder 1496 den Ort «La Nueva Isabela». Ein Hurrikan zerstört jedoch 1502 die ganze Siedlung. Ans Westufer verlegt ist der Ort von nun an die Hauptstadt der Insel, Santo Domingo. Sie erlebt 1509 unter Diego Colón, dem Sohn von Kolumbus ihre Glanzzeit. In Mexiko und Peru findet man im Jahr 1520 Gold. Viele Einheimischen wandern in der Folge aufs Festland aus. Piraten erobern und zerstören 1586 fast die ganze Stadt. Bis ins 19. Jahrhundert folgen zahlreiche verheerende Erdbeben, erst 1844, bei der Staatsgründung, erfährt die Kleinstadt einen Aufschwung.

Restaurants

Diverse Restaurants mit kreolischer und internationaler Küche. Tipp:
• Méson de la Cava: Grosse Tropfsteinhöhle, mit Livemusik und Tanz, kreolische Gerichte

Unterhaltung

• Aire: Tanzclub mit Themenabenden und Musik der 70er Jahre
• Bachata Rosa: 3 Ebenen, Livemusik, Tanzclub und ein karibisches Restaurant
• Neon Lounge: «Trendy» und «stylish»

Ausflüge

Los Tres Ojos
Nur 2 km östlich befindet sich das Höhlensystem Los Tres Ojos de Agua mit unterirdischen Flussläufen und Tropfsteinhöhlen.

Klimainformationen für diese Region

Beste Reisezeit

Temperaturmässig ideal: Ganzes Jahr. Durchschnittliche Wassertemperatur: Ganzjährig 26—28°C. Niederschlagstage: Hauptsächlich Mai—August.

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