| Hauptstadt |
Hanoi
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| Einwohner |
86.9 Mio. (Stand Juli 2009)
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| Fläche |
330'363 Quadratkilometer
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| Zeitverschiebung |
MEZ + 6 Std
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| Sprachen |
Amtssprache Vietnamesisch, Englisch gewinnt als Handelssprache zunehmend an Bedeutung, kleine Sprachgruppen sind Französisch, Chinesisch und Khmer.
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| Währung |
Dong (USD ist ein gängiges Zahlungsmittel)
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| Kultur |
Die Ursprünge der vietnamesischen Kultur liegen in der über 3000-Jahre alten Dong-Son-Kultur. Die ursprünglich lokalen Elemente der Vietnamesen haben sich mit chinesischen und westlichen Kulturelementen vermischt. So haben die meisten Feste Vietnams einen chinesischen Ursprung, das wichtigste davon ist denn auch das chinesische Neujahr jeweils Ende Januar, Anfang Februar. Meiste eine ganze Woche wird durchgefeiert und viele Exil-Vietnamesen kehren für diese Zeit in ihre Heimat zurück. Bedeutende Feste sind auch Trang Nguyen, das Fest der wandernden Seelen im August und Trung Thu, das Mittherbstfest.
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| Sicherheit |
Aktuelle Informationen unter www.eda.admin.ch
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| Pass und Visa Informationen |
• Einen noch mindestens sechs Monate gültigen Pass
• Ein Visum
• Ein Rückreiseticket
• Für die Aufenthaltsdauer ausreichende Geldmittel
Ein Touristenvisum ist im Normalfall einen Monat gültig.
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| Souvenirs |
Seide, Kunsthandwerk
In Vietnam werden die Produkte der Marke «The North Face» produziert. In den grösseren Städten, vor allem in Saigon, findet man günstige Originalmarkenartikel.
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| Aktivitäten |
Beach, Eat & Drink, Culture, Nature & Quietness, History & Tradition, Wildlife, Safari, Cruise, Watersports, Hiking, Biking, Wellness / Spa, Outdoor / Adventure
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| Gut zu wissen |
In der Umgebung des Städtchens Ninh Binh befindet sich die sogenannte «trockene Halong-Bucht». Sie verdankt ihren Namen den Felsformationen, die dem Original am Golf von Tonkin ähneln. Die Felsen ragen hier nicht aus dem Meer sondern aus Reisfeldern in die Höhe. Die trockene Halong-Bucht gilt als eine der spannendsten Landschaften des Landes. In der Nähe liegen auch die «Alte Königsstadt Hoa Lu» und die «Drei Grotten».
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| Klima |
Vietnam hat zwei Klimazonen. Der Norden ist subtropisch mit zwei Jahreszeiten, einem Winter von November bis April und dem Sommer von Mai bis Oktober. Dezember und Januar sind die kühlsten Monate mit Tiefstwerten um 15 Grad Celsius und meist feucht. Im Sommer herrschen über 30 Grad Celsius vor. Der Süden ist tropisch mit drei Jahreszeiten. November bis Januar ist die kühle Zeit, tagsüber 28-30 Grad Celsius. Februar bis Mai ist es heiss und schwühl und oft über 35 Grad. Juni bis Oktober ist die Regenzeit. Dabei regnet es täglich einige Stunden. Tagelange Regenperioden bilden aber die Ausnahme.
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| Fauna und Flora |
Der ursprünglich dichte Regenwald Vietnams hat in den vergangenen Jahrzehnten massiv gelitten. Einerseits unter dem Vietnamkrieg, währenddessen verschiedene Giftstoffe wie Napalm und Agent Orange über dem Land abgeworfen wurden. Etwa die Hälfte der Mangrovensümpfe des Landes wurden dabei zerstört. Die entlaubten Hänge sind noch immer vergiftet und können nicht aufgeforstet werden.
Bevölkerungswachstum und Armut führen ausserdem dazu, dass immer wieder Waldgebiet durch Brandrodungen zerstört werden, um Ackerland zu gewinnen.
Und dennoch gibt es immer noch riesige Gebiet unberührter Dschungel, die zum Teil auch in Nationalparks geschützt sind.
Durch die Zerstörung vieler Wälder wird auch die Artenreiche Tierwelt in Mitleitdenswchaft gezogen. Asiatische Elefanten, Tiger und Java-Nashörner sind akut vom Aussterben bedroht. Immer wieder werden aber auch neue Tierarten entdeckt und beschrieben.
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| Sommer oder Winterdestination? |
Sommer, Winter
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| Ländervorwahl |
0084
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| Elektrizität |
220 Volt
In Vietnam sind drei verschiedene Steckdosentypen anzutreffen, ein Reiseadapter ist daher notwendig.
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| Gesundheit und Schutzimpfung |
Aktuelle Informationen unter www.safetravel.ch
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| Geschichte |
Der seit den 1950er Jahren schwelende Konflikt zwischen dem kommunistischen Nord- und dem antikommunistischen Südvietnam eskaliert im August 1964. Der Südostasiatische Raum soll zum Ort einer amerikanischen Machtdemonstration werden. Doch die massiv überlegene Allianz von Amerika und Südvietnam reibt sich an den Guerilla-Truppen des Vietcong auf. Truppenstärke und Feuerkraft kommen im dichten Dschungel nicht zum tragen und je länger der Konflikt andauert, umso grösser wird der Widerstand der amerikanischen Bevölkerung in den USA. Die moralische Wende gelingt den kommunistischen Kämpfern ab Januar 1968 mit der Tet-Offensive, bei der sie den Amerikanern vor Augen führen, dass ein Sieg nicht möglich sein wird. 1973 ziehen sich die US-Streitkräfte zurück. Der Krieg zwischen Nord- und Südvietnam dauert noch bis 1975. Am 30. April nehmen die Kommunisten die südvietnamesische Hauptstadt Saigon ein, womit der Vietnamkrieg endet. Ein Jahr später erfolgt die Wiedervereinigung als Sozialistische Republik Vietnam.
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| Nebenkosten |
Da Vietnam touristisch noch immer eher Geheimtippcharakter hat, sind die Preise auch noch deutlich tiefer als in klassischen Tourismusdestinationen wie Thailand. Ein Kilogramm Früchte kostet zum Beispiel im Durchschnitt nur wenige Rappen. Ein grosses Bier bekommt man für ca. 20'000 Dong, was etwa 60 Rappen entspricht.
Handeln ist Vietnam üblich und als Tourist notwendig, um nicht Preise massiv über dem Marktpreis zu bezahlen. Generell bezahlt man als Ausländer immer deutlich mehr als die Einheimischen. Preise für Bahn- und Flugtickets sind staatlich festgelegt. Vielerorts kann mit US-Dollar bezahlt werden, auf Märkten ist es aber sinnvoll Vietnamesiesche Dong zu benutzen, da die Beträge in Dollar verschwinden gering sein können.
Trinkgeld: 10–15%
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| Lokale Gerichte |
Die vietnamesische Küche ist im Norden stark von der chinesischen, im Süden von der thailändischen und indischen Küche beeinflusst. Durch den Buddhismus spielen auch vegetarische Gerichte eine wichtige Rolle. Während eine grosse Anzahl verschiedener Gemüse oft verwendet werden, spielen Fisch und Fleisch eine untergeordnete Rolle. Dafür werden fast alle denkbaren Tierarten in der Küche verwendet und insbesondere Fische und Meeresfrüchte sind qualitativ hochwertig. Gewürze sind wichtig und werden in vielen Variationen gebraucht, allerdings weniger scharf als z.B. in Thailand oder Indien.
Klassische vietnamesische Gerichte sind Frühlingsrollen und Nudelsuppen. Als Delikatesse gilt «Balut», das nur etwas für hartgesottene Esser ist. Dabei handelt es sich um angebrütete Hühner- oder Enteneier, die in heissem Wassergekocht und mit Salz gewürzt werden. Man findet dies fast nur bei Strassenverkäufern.
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| Hinweis |
Fast überall im Land werden Sie die Preise für fast alles verhandeln müssen. Bei Ausländern werden oft deutlich überhöhte Preise verlangt, die Sie nur durch Hartnäckigkeit senken können. |