Indien

Subkontinent und grosses Mysterium

Destination

Land der Kontraste: Reichtum und Lebensfreude - Armut und Chaos. Die bunte Vielfalt an Eindrücken macht eine Indienreise unvergesslich. Märchenwelt und Mysterium. Ayurveda gibt es seit 5000 Jahren.

Begrenzt durch den Himalaya im Norden, die Wüste Thar im Westen, Bangladesh im Osten, die Küsten des Golfs von Bengalen und des Arabischen Meers im Süden, leben im indischen Subkontinent über eine Milliarde Menschen verschiedener Religionen und Rassen. Beeindruckende Natur im Süden Indiens: Zahlreiche Flussläufe sind harmonisch in die tropische Vegetation eingebettet. Das Venedig Indiens sind die Backwaters. Prunkvolle Paläste und majestätische Burgen in Rajasthan zeugen von einer bewegten, reichen Vergangenheit. Ein Trekking im indischen Himalaja führt durch atemberaubende Bergtäler.

Hauptstadt

New Delhi

Einwohner

Ca. 1.14 Milliarden

Fläche

3 287 590 m²

Zeitverschiebung

Sommerzeit + 3 ½ Stunden / Winterzeit + 4 ½ Stunden

Sprachen

Staatssprache ist Hindi. 14 weitere Sprachen sind offiziell anerkannte Landessprachen. Englisch gilt als Verbindungssprache.

Währung

1 Rupie (INR) = 100 Paisa. Das Ein- und Ausführen indischer Währung ist nicht gestattet.

Religion 80% Hindus, 15% Moslems, 2.5% Christen, 2% Sikhs
Kultur

Die indische Kultur ist geprägt von mehreren Religionen, einer grossen Vielfalt von Sprachen, unterschiedlichen Völkern und den Einflüssen der Kolonialmächte. Obwohl die Volksmusik eine lange Tradition hat, begeistert sich die Mehrheit für indische Popmusik. Nebst westlichen Einflüssen enthält sie Elemente volkstümlicher und klassischer Musik. In der modernen Alltagskultur Indiens ist der Film einer der wichtigsten Bestandteile. Die grösste Filmindustrie der Welt produziert mehr als 1000 Streifen jährlich. Die beliebteste Sportart ist Kricket, sogar besser als in England gespielt.

Sicherheit

Aktuelle Informationen unter: www.eda.admin.ch

Pass und Visa Informationen

Bürger aus CH, D, F, I, FL, A (Stand April 2009, Änderungen vorbehalten):
• Pass mind. 6 Monate über Rückreisedatum gültig
• Visum erforderlich: Informationen im Reisebüro oder direkt bei der Indischen Botschaft in Bern

Transport

In Städten:
Alle Grossstädte leiden unter massiver Verkehrsüberlastung. Obwohl die Behörden laufend neue Strassen bauen, sind Staus an der Tagesordnung. In den Hauptverkehrszeiten morgens und abends kommt es regelmässig zu Verkehrszusammenbrüchen.
• Taxi: Sehr beliebt und günstig. Hinweis: Prüfen, ob der Taxameter eingeschaltet ist.
• Linienbus: In Städten sehr gut ausgebaut. Die Benützung ist nur für geübte Indien-Reisende empfehlenswert.
Rundreisen:
Die meisten Rundreisen finden im Privatwagen mit Chauffeur statt. Dies garantiert Ihnen die nötige Flexibilität das Land und die Leute kennen zu lernen.
Eisenbahn:
Indian Railways zählt zu den grössten Eisenbahnen der Welt. Eine Bahnfahrt ist ein unvergessliches Erlebnis.
Flug:
Inlandflüge sind bequem um grosse Distanzen in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Es gibt viele neue, gute indische Fluggesellschaften. Flugverspätungen sind normal, es lohnt sich auch hier genügend Zeit einzurechnen.

Souvenirs

• Seiden- und Baumwollstoffe
• Teppiche aus Kaschmir
• Wolle und Seide
• Schmuck aus Silber, Gold und Edelsteinen
• Bollywood-Filme und -Musik

Aktivitäten

Beach, Shopping, Culture, Nature & Quietness, History & Tradition, Events & Festivals, Hiking, Wellness / Spa, Outdoor / Adventure

Essen und Trinken

• Currys: Gerichte mit würzig-scharfer Sauce dazu Basmati-Reis
• Chapatis: Fladenbrot gehört zu jedem Essen

Fauna und Flora

Je nach Lage ist Indien von tropischem Regenwald, Monsunwäldern, Mangrovesümpfen , Gras- und Strauchsteppe oderHochgebirgsvegetation überdeckt. In den Ebenen bauen die Menschen Weizen, Reis, Zuckerrohr und Jute, aber auch Bananen und andere Fruchtbäume an. Im östlichen Himalaya gedeihen Tee, Gemüse und Früchte. Eine enorme Artenvielfalt bietet auch die Tierwelt: Grosskatzen wie Tiger, Leoparden und Geparde, indische Elefanten, Nashörner, Wölfe, Büffel, Schwarzwild, Antilopen, Affen, Schlangen- und Vogelarten. Dank Schutzmassnahmen gibt es wieder vermehrt Tiger und andere Tiere in den Nationalparks.

Beste Reisezeit Hauptreisezeit Oktober - März Im Norden: Sommerlich warme Tage und kalte Nächte. Oft dichter Nebel in der nordindischen Ebene mit Auswirkungen auf den Flugverkehr. Im Süden: Tropisches Klima April - Juni: Heisse Jahreszeit Juli - September: Südwest-M
Sommer oder Winterdestination?

Winter

Gesundheit und Schutzimpfung

Aktuelle Informationen unter: www.safetravel.ch

Geschichte

1498: Vasco da Gama entdeckt den Seeweg nach Indien. Die Seefahrer errichten Portugiesische Stützpunkte in Diu, Daman und Goa. Der Handel nimmt eine vorrangige Stellung ein. In den folgenden Jahren kämpfen verschiedene Kolonialmächte um die Machtübernahme. Bis zu seiner Unabhängigkeit 1947 ist Indien Teil des britischen Empires. Heute ist Indien eine parlamentarische Demokratie.

Kleidung

Respekt vor Sitten und Bräuchen: Es ist ratsam nicht mit Shorts und schulterfreien T-Shirts bekleidet durch Dörfer und Städte zu reisen.
Hinweis für Nordindien: Im Winter nachts oft sehr kalt (6-10°C).
Nordindien (Wintermonate):
Kleidung: Leichte Baumwollkeidung, Sandalen, gute Schuhe, lange Hosen, Jacke, Pullover, Sonnenbrille, Taschenlampe.
Südindien (ganzes Jahr) und Nordindien (im Sommer):
Kleidung: Leichte Baumwollkeidung, Sandalen, leichter Pullover oder Jacke, Turnschuhe, Sonnenhut, Sonnenbrille, Taschenlampe, Wasserflasche.

Hinweis Mit Schattenseiten zurechtkommen:
Der Tourismus im Süden ist relativ neu. Es finden sich in dieser Region nur wenige Luxushotels. Eine Reise in weniger gut erschlossene Gebiete erfordert eine tolerante Einstellung. Nebst Kultur und wunderschöner Landschaft sind auch Dreck und Abfall Teil der indischen Realität. Während im eigenen Haus Ordnung herrscht, mangelt es im öffentlichen Raum an Sorge - zum Beispiel beim Gebrauch als Entsorgungsstelle. Armut ist in Indien nicht wegzudenken. Elend anzutreffen fällt uns nicht leicht, doch die indische Bevölkerung ist daran gewöhnt. Bedenken Sie: Armut und Lebensfreude widersprechen sich nicht.
Hinweis:
Sonnenschirme und Liegestühle an öffentlichen Stränden, am privaten Hotelstrand oder beim Schwimmbad: Begrenzte Kapazitäten, meistens gegen Gebühr. An allen Stränden treten sporadisch Quallen, starker Wellengang und Unterströmung auf, benutzen Sie je nach Situation das Schwimmbad Ihres Badeferienhotels.

Klimainformationen für diese Region

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