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Faszination Nordeuropa: 13-tägige Kreuzfahrt rund um Grossbritannien und Irland bis nach Norwegen.

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Reisebericht: Faszination Nordeuropa

Von wegen Regenwetter in England. Southampton, der grösste Hafen an der Südküste Englands empfängt mich bei Sonnenschein. Ich nutze die Zeit vor der Einschiffung für einen Spaziergang entlang des Quais. Die Eindrücke lassen eine grosse maritime Vergangenheit erahnen. Es war hier, wo die Titanic auf ihre schicksalshafte Reise ging und die Mayflower der Neuen Welt entgegensegelte. Stolz und erhaben liegt die Seven Seas Voyager im Hafen. Die Einschiffung verläuft speditiv und schon bald stehe ich in einer stilvollen geräumigen Deluxe-Suite mit privater Veranda. Der Verwöhnservice beginnt mit einem Glas Champagner zur Begrüssung, gefolgt mit der freien Wahl des Restaurants, wo erlesene Köstlichkeiten und hochwertiger Wein zum Abendessen serviert werden.

Auf dem geführten Stadtrundgang in Plymouth folge ich der reichen Geschichte der Seefahrt. Im historischen Barbican setzte Captain James Cook seine Segel und nahm Kurs Richtung Südpazifik. Den schweren Schäden des Zweiten Weltkriegs entgangen, versprüht dieses wunderbar restaurierte Hafenviertel seinen Charme. In den Sommermonaten lässt sich herrlich über die Cornwall Street flanieren und ein delikates Mittagessen auf der Caféterrasse einnehmen.

Irlands älteste Stadt Waterford stammt aus der Wikingerzeit. Die eindrucksvollen mittelalterlichen Stadtmauern, die gepflasterten, gewundenen Gassen und die farbenprächtige Waterfront verleihen der Stadt ein charmantes Ambiente. Der Reginald Turm ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt und beherbergt das Marine- und Stadtmuseum. Das prunkvoll restaurierte Rathaus, das städtische Kunstmuseum und das Heimatmuseum mit seinen wikinger- und mittelalterlichen Artefakten sind ein Besuch wert. Auch bei der weltberühmten Waterford Glasfabrik schaue ich hinter die Kulissen. Die Handwerker verwandeln glühende Glasbälle mit Atem, traditionellen Werkzeugen und ausgesprochen künstlerischem Instinkt in elegante Formen. Faszination Glas – ein perfekter Ort, sich ein filigranes Souvenir zu kaufen.

Wales ist durch hügelige Landschaften, Moore und Gebirge geprägt. Holyhead ist der Ausgangspunkt für den Besuch in den Snowdonia Nationalpark. Die spektakulären Bergketten und die über hundert tiefblauen Seen sind ein visueller Genuss. Wales’ grossartige Schlösser sind weitaus beeindruckender als es Fotos erahnen lassen. Das Caernarfon Schloss ist wegen seiner strategischen Lage am südlichen Ende der Menai Street ein herausragendes Beispiel europäischer Militärarchitektur, und zählt zum UNESCO Weltkulturerbe.

Die bunten Haustüren am Merrion Square, die St. Patricks Kathedrale und der Prachtboulevard O’Connell Street zählen zu den schönen Seiten Dublins. Die lebhafte, weltoffene Hauptstadt Irlands ist der Geburtsort von vielen prominenten Literaten wie James Joyce; nicht umsonst trägt die Stadt den Titel UNESCO Literaturstadt. Auch tolle Pubs sind in der Stadt zu finden – mit einem kühlen dunklen Guinness stille ich den Durst und weiss, auch dieses berühmte Bier stammt von dieser grünen irischen Insel.

Liverpool bietet mehr als Fussball und die BeatlesStory. Ein eindrucksvolles Erbe aus 800 Jahren Seefahrtgeschichte und architektonische Meisterwerke lassen sich auf dem gemütlichen Rundgang durch die Stadt bewundern. Die prachtvolle anglikanische Kathedrale dominiert das Landschaftsbild ebenso wie das Royal Liver Building, das wegen seiner imposanten Grösse und den zwei Liver Birds zu den architektonischen Höhepunkten zählt. Im beliebten Cavern Quarter begebe ich mich auf die Spuren der Beatles. Die Kult-Band mit Pilzkopf-Frisur gab im Cavern Club über 300 Mal ihre Musik zum Besten. Ohne Fussball geht’s dann doch nicht. Auf dem Weg zurück zum Schiff fahre ich am Anfield-Stadion des FC Liverpool vorbei, wo 1964 erstmals die Fussballhymne «You’ ll Never Walk Alone» erklang.

Traditionelle gemütliche Pubs sind seit Jahrhunderten die Eckpfeiler des gesellschaftlichen Lebens in Belfast. Einige Kneipen sind für ihre Musik und Atmosphäre bekannt, viele aber auch für ihr gutes Essen. «Morgenstern» ist das Historischste, die «McHugh Bar» zählt zum besten Alehouse der Stadt und die «Bittles Bar» trägt dem früheren Namen «The Shakespeare» Rechnung mit Bildportraits literarischer Figuren. Die «Whites Tavern» hält die Geister vergangener Zeiten – dieses Gasthaus liegt wie ein verborgener Schatz im Herzen der Stadt. Alle Pubs bieten ein grosses Pint, einen beruhigenden heissen Whiskey und viel «Craic» (Tratsch) an.

Von Greenock fahre ich nach Glasgow. Die Skyline ist ein Kaleidoskop architektonischer Juwelen und umfasst die prächtige Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert, das viktorianische Stadtbild und den revolutionären Art Nouveau-Baustil. Mit diesem Hintergrund haben die berühmten Kunstgalerien und Museen sichergestellt, dass ihr kulturelles Erbe den anderen europäischen Städten in nichts nachsteht.

Nach einem Tag auf See erreicht die Seven Seas Voyager norwegisches Land. Kristiansand verzaubert mit seiner natürlichen Schönheit und kleinen weissen Holzhäusern. Auf dem Fischmarkt werden frische Meeresfrüchte und maritime Geschichten feilgeboten. Im Naturmuseum verschaffe ich mir einen Überblick über Norwegens Geschichte aus der Eiszeit, bevor ich in die Hauptstadt Oslo weiterreise. Dort ist der Besuch des Vigeland Parks ein Muss – 200 Skulpturen sind im 80 ha grossen Park angeordnet und lassen des Besuchers Interpretation freien Lauf. Der Anker fällt zum letzten Mal im königlichen Kopenhagen, wo die Reise durch die kulturellen Reichtümer Nordeuropas endet.

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