UNICEF Projekt - Zugang zu Bildung

Mädchen gehören in die Schule

Weltweit wird den Mädchen immer wieder das Recht auf Bildung vorenthalten. In vielen Ländern werden weniger Mädchen eingeschult. Mehr Mädchen brechen die Schule frühzeitig ab. Die Gründe dafür sind stets dieselben: Mangel an Lehrerinnen, lange Schulwege, Mitarbeit im Haushalt, frühe Verheiratung, Geringschätzung. Doch Veränderungen sind möglich. Das UNICEF Projekt in Uttar Pradesh beweist es. Mädchen stehen dort in den UNICEF Schulen im Zentrum.

Das Projekt 

UNICEF Schweiz finanziert seit 1997 in Uttar Pradesh Dorf- schulen mit dem Ziel, die Mädchen in die Schule zu bringen. Waren es zu Beginn wenige Pilotschulen in Barabanki und Lalitpur, sind bis heute über 10 000 Schulen dazu gekommen.

Das Programm hat weltweites Aufsehen erregt und gehört inzwischen zu den vier wichtigsten Bildungsinitiativen in Indien. Alle initiierten Dorfschulen gehen spätestens nach drei Jahren in die Verantwortung des Staates über.

Prüfungen sichern den Mädchen den Anschluss an den Schul- stoff der öffentlichen Schule. Schulkommissionen achten auf die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer Schulen. Damit ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Verantwortung auf Seiten der Lehrpersonen, Schulleiter/innen, Eltern und Entscheidungs- träger gegenüber ihren Mädchen getan. Die Aufgabe von UNICEF in dieser Übergangsphase ist, die Kernelemente des Projekts und die Qualität zu sichern. Inzwischen konnte das Projekt auch auf den Teilstaat Madhya Pradesh ausgeweitet werden.

 

Was bisher erreicht wurde:

  • Aufbau von 147 Schulen
  • Weiterbildung von 239 Lehrpersonen
  • Abgabe von Lehr- und Lernmaterial an die involvierten Schulen
  • Puppentheater zur Stärkung der Rechte der Mädchen

Ziel für 2009 ist es, 350 000 Franken für die Aktivitäten zur Verfügung zu stellen.

Weitere Informationen und Möglichkeit eine Patenschaft zu übernehmen finden Sie auf der Info-Seite von UNiCEF:

Link: UNICEF - Mädchen gehören in die Schule