Sie liegt am Rande der Sahara im Schatten des schneebedeckten Atlas-Gebirges. Die Rede ist von Marrakesch, der einstigen Hauptstadt Marokkos. Während in anderen Städten des Landes die Gegenwart die Geschichte verdrängte, gelang es in Marrakesch, die Schönheit der Vergangenheit für die Gegenwart zu nutzen.
Stundenlang kann der Besucher durch die Gassen der Altstadt wandeln - vorbei an den dicken Mauern der Stadthäuser, den so genannten Riads. Von aussen wirken die altehrwürdigen Stadthäuser eher unscheinbar. Von hier lässt sich nicht erahnen, wie prachtvoll das Innere in den meisten Fällen gestaltet ist: Das Herz einer jeden Riad bildet ein grüner Innenhof, gleichsam eine Oase mitten in der Stadt. Orangenbäume verströmen ihren frischen Duft, in alten Brunnen und modernen Planschpools plätschert kühlendes Nass. Früher waren die Terrassen auf den Dächern den Frauen vorbehalten, die über die Dächer Neuigkeiten untereinander austauschten. Heute sind die Terrassen meist reichhaltig dekoriert, begrünt und laden zum Sonnenbaden ein.
In den letzten 10 Jahren wurden Riads in Marrakesch zu begehrten Kultobjekten. Die Mischung aus Ruhe und dem orientalischem Charme der Räumlichkeiten fasziniert. Die sieben edlen Angsana-Riads gehören zu den besten Adressen der Riad-Hotellerie. Hier werden die Gäste empfangen wie einst die Könige: Zitronensaft mit frischer Minze und reichlich Zucker. In diesen Kleinoden marokkanischer Architektur verschmelzen orientalische und moderne Stilelemente zu einem aufregenden und luxuriösen Ganzen. Ruhig und entspannend. Ganz anders als draussen vor der Tür.