Kenya

Strand küsst Tierwelt

Im Heissluftballon das Masai Mara Reservat überfliegen und einzigartige Ausblicke geniessen. Nach Erlebnissen in der Wildnis locken Küstengebiete mit schneeweissen und kilometerlangen Stränden — verbinden Sie Abenteuer und Romantik.

1498 ankert Vasco da Gama im Hafen von Mombasa. Bis heute sind ihm viele bekannte Persönlichkeiten dorthin gefolgt. Zum Beispiel Karen Blixen. In ihrem Buch «Jenseits von Afrika» schreibt die Autorin über ihre Zeit in Kenya: «Die Luft des afrikanischen Hochlands stieg mir zu Kopfe wie Wein, ich war immer leicht trunken». Und Ernest Hemingway definiert seine Liebeserklärung an dieses Land in seinem Buch «Die grünen Hügel Afrikas» mit den Worten: «Alles, was ich mir wünschte, war nach Afrika zurückzukommen. Wir hatten es noch nicht einmal verlassen – und doch war ich, wenn ich nachts wach lag und lauschte, schon heimwehkrank.» Winston Churchill schliesslich notiert nach seinem Aufenthalt trocken: «Kenya ist wie eine hartnäckige Virusinfektion, man wird Sie zeitlebens nicht mehr los.»

Perfect Moment

Vom Winde verweht im Heissluftballon:
Schweben Sie im Heissluftballon über die endlose afrikanische Landschaft und beobachten Sie die Tiere von oben. Die Sonne steigt langsam auf, die Luft wird wärmer und der Ballon fährt dorthin, wo ihn der Wind führt. Durch die meist niedrige Höhe können Sie die Tierfotos aus nächster Nähe machen. Nach ca. 1 Stunde landen Sie in der weiten Ebene und dort erwartet Sie ein liebevoll zubereitetes Champagner-Frühstück.

Hauptstadt

Nairobi

Einwohner

39 002 772 (Juni 2009)
22% Kikuyu. Restliche: Luo, Masai, Mijikenda, Turkana, Samburu, Rendille, Boran, Swaheli, Asiaten und Europäer

Fläche

582 650 km2

Sprachen

Amtssprache: Swahili (Bantusprache) und Englisch

Währung

Kenyanische Shilling (KES)

Geldwechsel

• Banken
• Wechselstuben
• In vielen Hotels

Wechselkurs

100 Kenya Shilling (KES) = 1.51 Schweizer Franken (Stand 06.05.2009)

Religion 26 % Katholiken, 7 % Protestanten, 6 % Muslime sowie jüdische und hinduistische Minderheiten, rund 60% gehören Naturreligionen an
Kultur

Aufgrund der wechselnden Geschichte finden sich über 40 ethnische Gruppen in Kenya, demnach auch viele Bräuche und Rituale. Die kenyanischen Volksstämme der Masai oder Samburu leben trotz touristischem Einfluss noch vorwiegend nach alten Traditionsmustern.

Zahlungsmittel

Geldautomaten: In grösseren Ortschaften.
Geldwechsel: Bei Banken, in Wechselstuben und in vielen Hotels möglich.

Sicherheit

Kriminalität: In grösseren Städten Kleinkriminalität zunehmend. Verzichten Sie auf nächtliche Spaziergänge.
Aktuelle Informationen unter: www.eda.admin.ch

Wirtschaft

• Agrarwirtschaft
• Tourismus

Öffnungszeiten

• Banken: Mo – Fr 9.00 – 15.00 Uhr, Flughafenbanken bis 24 Stunden geöffnet.
• Geschäfte: Mo Sa 8.00/8.30 – 12.30 Uhr, 14.00 – 17.30 Uhr

Sehenswertes

• Nairobi: Nairobi National Park: Klein, aber fein
• Mombasa: Altstadt mit Fort Jesus und Dhow-Hafen
• Diani Beach: 8 km langer Sandstrand, ca. 30 km südlich von Mombasa
• Lamu Island: Tropische Insel mit afrikanisch-muslimischer Atmosphäre

Strände

• Strände an der Nordküste: Malindi, Shanzu, Bamburi, Nyali
• Strand in Mombasa: Kenyatta Beach, einziger öffentlicher Strand
• Strände an der Südküste: Diani, Galu, Tiwi und Chale Island

Pass und Visa Informationen

Bürger aus CH, D, F, I, FL, A (Stand Mai 2009, Änderungen vorbehalten):
• Pass mind. 6 Monate über Rückreisedatum gültig
• Visum erforderlich, vor Abreise erhältlich für CHF 70.

Zahlungsmöglichkeiten

Kreditkarten: Visa und Mastercard
US Dollar und Euro: Oft akzeptiert
Reisechecks: Einlösbar in Banken und grösseren Hotels

Events und Festivals

• Mai: Maulidi al Nabi, Geburt des Propheten
• Mai: Am letzten Wochenende, Rhino Charge, Geländewagenrennen
• Juni/Juli: Beste Tierbeobachtungszeit im Masai Mara Reservat
• Juli: Safari-Rallye
• August: Am 2. Wochenende, Kamel-Derby
• Oktober: Diwali, Hindu-Lichterfestival

Fotografieren

Fotografieren und Filmen des Präsidenten und von militärischen Einrichtungen verboten. Gewähren Sie ein Trinkgeld für Fotos von traditionell bekleideten Männern und Frauen.

Souvenirs

• Schnitzereien aus Holz und Speckstein
• Stoffe, Kangas und Kikois
• Hals- und Armbänder aus Perlen

Souvenirs wie Masken, Figuren, Schmuckstücke, Gürtel und weitere können aus Produkten von geschützten Arten bestehen. Der Import oder Export ist dabei gänzlich verboten. Folgende Produkte sind auch bei kleinsten Mengen verboten:
• Elfenbein
• Schildkrötenpanzer
• Riesenmuscheln
• Verschiedenste Korallenarten
Weitere Informationen unter: www.bvet.admin.ch

Flugzeit

Zürich – Mombasa: Hinflug ca. 8 Std., Rückflug ca. 7 Std.

Aktivitäten

Beach, Nature & Quietness, History & Tradition, Sport in general, Watersports, Golf, Outdoor / Adventure

Sport

• Golfen: 18-Loch Leisure Lodge Golf Club
• Tauchen: Verschiedene Tauchschulen
Weitere Sportmöglichkeiten wie Tennis, Squash, Fitness usw. in den meisten Hotelanlagen

Spa und Wellness Einige Hotels mit Spa- und Wellnessbereich.
Unterkunft

Hotelstandard: Sehr gut. Trotz ausgedehntem Tourismus in Küstengebieten keine Bettenhochburgen.
Safari Lodges: Von einfach bis sehr luxuriös.

Reiseleitung vor Ort

Lokale Agentur.

Klima

• Küste: Tropisch mit ganzjährig 25°C – 30°C, kleine Regenzeit Oktober–Dezember, grosse Regenzeit April–Juni.
• Norden: Trocken, Gebiete um Victoria See und Turkana Falls erreichen bis 45°C.
• Hochland: Gemässigtes Klima, jahreszeitlich mehr Schwankungen, kühle Nächte.

Fauna und Flora

In Kenya trifft man auf die «Big Five» der Savanne — Elefanten, Nashörner, Büffel, Löwen und Leoparden. Die zahlreichen Nationalparks sind Hauptbestandteil des Tourismus. Der Tsavo ist der grösste Nationalpark des Landes, der Amboseli ist bekannt für seine weite Savanne und Elefantenpopulation. Eines der berühmtesten Reservate ist die Masai Mara im Nordosten. Hier findet die jährliche «Great Migration» statt; über 2 Millionen Gnus überqueren den Mara-Fluss, gejagt von hungrigen Raubkatzen und Krokodilen. Alle Nationalparks führen professionelle Safari-Touren durch. Ebbe und Flut im Indischen Ozean sorgen an der Küste für ein facettenreiches Panorama und bieten die ideale Abwechslung zu einer Busch-Tour.

Sommer oder Winterdestination?

Sommer, Winter

Ländervorwahl

+254

Telekommunikation

Empfang Mobiltelefon: In grösseren Ortschaften gut.
Telefon: Das Telefonnetz ist veraltet und überlastet.

Internetzugang Internet-Cafés in grösseren Ortschaften. Viele Hotels mit Internetecke für Gäste.
Elektrizität

240 Volt Wechselspannung, Adapter notwendig.

Gesundheit und Schutzimpfung

Allgemein empfohlene Schutzimpfungen der WHO (Stand Mai 2009): Gelbfieber, Diphterie, Tetanus, Poliomyelitis, Masern, Hepatits A. Malaria-Prophilaxe (in Gebieten über 2500 m nicht zwingend erforderlich). Aktuelle Informationen unter: www.safetravel.ch

Gesundheitswesen

Medizinische Versorgung unterwegs und bei Safaris: «Flying Doctors» Gut ausgestattete Reiseapotheke von Vorteil.

Politik

Präsidiale Republik

Geschichte

Vor Millionen Jahren. In Afrika beginnt die Entwicklungsgeschichte der Menschheit bis zum Homo sapiens. Um 1300 erleben die Küstenstädte ihre volle Blüte mit der afrikanisch-arabischen Mischkultur und der Swahili-Gesellschaft. Das Land prägt eine lange Kolonialgeschichte, die bis ins 20. Jahrhundert reicht.

Nebenkosten

Preisniveau im Vergleich mit der Schweiz tiefer.

Lokale Gerichte

Kenyas Küche ist für viele die abwechslungsreichste Afrikas
• Ugali: Nationalgericht, Maispürree mit Gemüse und Fleisch
• Sukuma wiki: Eintöpfe mit Hirse, Bohnen, Yamswurzel, Kassave (Maniok), Bananen und Süsskartoffeln
• Irio: Erbsen und Kürbis im Tontopf
• Gerichte mit Curry: Fleisch mit Reis, Tomaten, Zwiebeln, Mangos und Ananas

Zoll- / Einfuhrbestimmungen

Zollfreie Einfuhr (Stand Mai 2009, Änderungen vorbehalten):
• 1l Alkohol
• 2l Wein
• 50g Parfüm oder 250g Eau de toilette
• 200 Zigaretten oder 50 Zigarren
Verbot: Elfenbein, Felle, Korallen, Muscheln und Tiertrophäen

Kleidung

Empfehlung: Leichte, luftdurchlässige Textilien, Pullover und festes Schuhwerk. In den Monaten Juli/August Windjacke.

Nachtleben

In grösseren Hotels abends Live–Musik oder Diskothek.

Unterhaltung

Hotels bieten Abendunterhaltung.

Trinkgeld

Kleines Trinkgeld für Service- und Hotelpersonal. Für Safari-Fremdenführer kleine Scheine in US-Dollar, ca. 1–5 USD pro Tag.

Klimainformationen für diese Region

Beste Reisezeit

Kenya ist ganzjährig bereisbar.

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